Konzepte

Unser  Schulprogramm  beinhaltet Konzepte, die den Rahmen unseres Schullebens und unserer transparenten Schulentwicklung bilden. Nachfolgend stellen wir Ihnen und Euch die wichtigsten Konzepte und Aspekte vor.

Das Schulprogramm, unsere Konzepte und ihre Umsetzung im schulischen Leben wurden 2018 von der schulischen Qualitätsanalyse des Landes NRW (QA) sehr positiv gewürdigt.
(-> Qualitätsbericht)

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Lerncoaching und angstfreie Schule

Wir glauben, dass Bildung nur möglich ist, wo keine Angst ist. Daher wollen wir als Schulgemeinschft alles dafür tun, Angst zu verhindern, ein angstfreies Lernen zu ermöglichen und eine Freundlichkeit und Vertrauen ausstrahlende Schule zu sein. Dazu gehören unser Respekt- und Antimobbing-Konzept, dazu gehört die Möglichkeit, in Notfällen auf die Mitglieder unserer erweiterten Schulleitung direkt zugreifen zu können – und die Ermunterung dazu, dies zu tun – und dazu gehören auch Lerncoaching und Vertrauen.

Die Sicherung der Angstfreiheit ermöglicht erst eine motivierte Schullaufbahn und Persönlichkeitsbildung.

  • Konsequentes Respekt-Konzept für die ganze Schulgemeinde
  • Lerncoaching-Angebote für Schülerinnen und Schüler, die sich eine ressourcenorientierte Begleitung wünschen
  • Lerncoaching zur Begleitung individueller Bildungswege
  • Regelmäßige Klassenlehrer-Tutorengespräche zur Persönlichkeitsbegleitung und Studien– und Berufsorientierung
  • FARSTA-Anti-Mobbing-Konzept
  • Betreute Schülertoiletten
  • Unmittelbare Schulleitungs-Gesprächsangebote in allen Krisenfällen

Gegen Mobbing am LfG

Mobbing ist ein wesentliches Problem für Kinder an Schulen und kann zu gravierenden gesundheitlichen Problemen führen. Das Landfermann-Gymnasium möchte daher gegen Mobbing in jeder Form aktiv vorgehen. Dazu hat die Schulgemeinschaft des Landfermann-Gymnasiums Grundsatzbeschlüsse für einen respektvollen und angstfreien Umgang miteinander gefasst.

Sie sieht sich dabei den Leitlinien des sog. FARSTA-Konzepts verpflichtet, das den unbe­dingten Opferschutz, das sofortige Stoppen von Mobbing in jeder Form, eine aktive Prävention und einen respektvollen Umgang, der Mobbing in jeder Form ächtet, in den Vordergrund stellt.

Die Anti-Mobbing-Maßnahmen sind daher im Sinne des Opferschutzes zuerst und vor allem darauf ausgerichtet, Mobbing zu verhindern und nach Auftreten so schnell, so konsequent und ggf. so mas­siv wie nötig zu unterbinden.

Nähere Informationen zu unserem Konzept finden Sie in der hier.

Individuelle Bildungswege finden

„Wir erkennen Interessen, wir fördern Talente, wir motivieren zu Leistung.“

Unsere zentrale Schulidee nimmt die ganzheitliche Entwicklung der Persönlichkeit neben einer sehr weitgehenden individuellen Förderung in den Blick. Im Mittelpunkt steht dabei unser Konzept individueller Bildungskarrieren IBK, das allerdings noch entwickelt wird, aber bereits einen guten Einblick in die Ideen und Grundsätze unserer Förderung gibt.

Im NRW-Schulwesen der vergangenen Jahren wurden alle Wege der individuellen Förderung und Begleitung von SchülerInnen unter dem Begriff „individuelle Bildungskarrieren“ gefasst (in Abkürzung „IBK“). Die individuelle Förderung umfasst Begabungsförderung ebenso wie Maßnahmen der Leistungsverbesserung, der Inklusion und der Persönlichkeitsentwicklung.

Zu diesem Konzept gehören am Landfermann-Gymnasium:

  • Förderung individueller Integration von Seiteneinsteiger*innen
  • Förderung von Kindern mit besonderen Begabungen und Leistungspotenzialen, u.a. durch Kooperation mit externen Partnern und Drehtürangebote
  • Motivationsbasierte Fördermodule
  • Ausgezeichnete Persönlichkeitsentwicklung durch kontinuierliches Lehrer-Schüler-Coaching , auch im Rahmen der Studien– und Berufsorientierung

Individuelle Beratung am Landfermann-Gymnasium

Grundsätzlich ist Beratung in der Schule ein Handlungsfeld aller Lehrenden. Laut Beratungserlass führen deshalb alle Lehrkräfte einer Schule Beratungstätigkeiten durch, indem sie als Klassenlehrer bzw. Fachlehrer Schüler und Eltern beraten.  Angesichts des täglichen Umgangs kennen besonders die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer ihre Schülerinnen und Schüler am besten und finden am ehesten das für eine Beratung erforderliche Vertrauensverhältnis.

Ihre Beratungstätigkeit wird unterstützt, ergänzt und intensiviert durch die Beratungsangebote der Schulleitung, der Stufenkoordinatorinnen und -koordinatoren, der Beratungslehrerinnen und -lehrer (vgl. RdErl. v.  6.12.1997 – BASS 12 -21 Nr. 4) und von Fall zu Fall der SV-Verbindungslehrerinnen und -lehrer.

Da der Bereich Beratung zur Zeit umstrukturiert wird, sind an dieser Stelle nur die Beratungsbereiche samt der entsprechenden Ansprechpartner aufgeführt.

Bereich Ansprechpartner
Krisenberatung Fr. Kretschmer, Fr. Mueller
Lerncoaching Fr. Schwickert, Fr. Inhoffen, Fr. Heinrich, Hr. Duyf, Hr. Gruitrooy, (Fr. Wenk)
Individuelle Bildungskarrieren Fr. Heinrich, Hr. Duyf
Seiteneinsteiger Hr. Gruitrooy
Berufsberatung Fr. Küppers, Hr. Küppers
Individuelle Beratung (Tutoren) Alle Kolleg*innen
Talentscouts Kooperation mit der Universität Duisburg/Essen

Innerschulischer Ansprechpartner: Hr. Sin

Laufbahnberatung SekI Hr. Kroseberg, Hr. Reuber, Fr. Lotz,
Laufbahnberatung Sek II Fr. Auras, Fr. Anacker, Fr. Heinrich, Hr. Sin
Pädagogisch-psychologische Langzeitbegleitung Institut für Jugendhilfe der Stadt Duisburg

Innerschulische Ansprechpartner: Stufenleiter, Jahrgangsstufenleiter SekII

Pädagogisch-psychologische Kurzzeitbegleitung Schulpsychologische Beratungsstelle Duisburg

Innerschulische Ansprechpartner: Stufenleiter, Jahrgangsstufenleiter SekII

Die Beratungslehrer des Landfermann-Gymnasiums bieten zu festen Sprechzeiten allen am Schulleben Beteiligten die Möglichkeit der Individuellen Beratung an.

Landfermann digital

Das Landfermann-Gymnasium hat die Voraussetzungen geschaffen, die Chancen der Digitalisierung für den Unterricht zu nutzen.

Mit dem Schuljahr 2018/2019 sind wir Schule im Duisburger Programm Lernen 25. Dabei geht es in Kooperation mit dem LearningLab der Universität Duisburg-Essen um die Nutzung digitaler Medien für Unterricht und individuelle Förderung, für neue Medien- und Methodenkonzepte und für eine Bildung, die unsere Kinder und uns vorbereitet und fit macht für eine digitale Welt. Die ausgezeichnete Ausstattung unserer Schule mit digitaler Infrastruktur und  eine intensive und zunehmend breite Beschäftigung und Fortbildung des Kollegiums mit Modellen und Anwendungen ist dafür eine gute Basis. Begleitet wird dieses Projekt von Lehrer-, Eltern und Schüler*innen-Foren, in denen Fragen digitaler Bildung diskutiert werden.

Folgende Aspekte prägen die digitale Bildung an unserer Schule:

  • Ausstattung aller Räume des Hauptgebäudes mit Activboards (digitalen Tafeln) oder Beamern
  • Komplette WLAN-Versorgung im Hauptgebäude
  • Schulischer Server (IServ)
  • Persönliche Email-Adresse für alle Schüler*innen
  • Geschützter Austausch von Dateien
  • Entwicklung eines Medienkonzepts „Bildung in der digitalen Welt“ (orientiert am Medienpass NRW)
  • Testphase des BYOD-Konzepts („Bring your own device“)
  • Unterrichtsentwicklung mit digitalen Medien (Fortbildungen): an pädagogischen Prinzipien orientierter, zielgerichteter Einsatz digitaler Medien
  • Handy-Knigge

Bilingualer Bildungsgang, Certilingua-Schule

Was ist das CertiLingua Exzellenzlabel?

Das CertiLingua Exzellenzlabel ist eine Zusatzqualifikation, die mit dem Abitur – ohne Zusatzprüfung- erworben werden kann. Es belegt die Mehrsprachigkeit auf hohem Niveau, bilinguale Sachfachkompetenz und die europäische und internationale Handlungsfähigkeit der Schüler.

Ausgehend von einem Pilotprojekt zwischen NRW und den Niederlanden nehmen inzwischen acht Länder an dem CertiLingua-Netzwerk teil. Zum Kreis der Partner gehören etliche Universitäten (z.B. Universität Maastricht), zum Kreis der Förderer namhafte Firmen (z.B. Siemens, MAN …)

Warum ist es für einen Schüler attraktiv, das CertiLingua Exzellenzlabel zu erwerben?

Das CertiLingua Exzellenzlabel soll den Schülern den Zugang zu international orientierten Studiengängen erleichtern oder berufliche Perspektiven im europäischen / internationalen Kontext ermöglichen. Einige ausländische Partneruniversitäten verzichten auf die Sprachprüfung für die Inhaber des Exzellenzlabels. Bei Bewerbungen ist es eine gern gesehene Zusatzqualifikation, die den Schüler von Mitbewerbern unterscheiden kann.

Warum ist das Landfermann-Gymnasium CertiLingua-Schule geworden?

Das Landfermann-Gymnasium deckt in seinem Unterrichtsangebot, seinem Austauschangebot und im Angebot der Auslandspraktika alle erforderlichen Kriterien für die Vergabe des Exzellenzlabels ab. Deshalb ist es nur sinnvoll, dass eine solche Schule ihren Schülern auch dieses Gütesiegel als Zusatzqualifikation ausstellen kann.
Gleichzeitig werden Schüler zu hohen Leistungen im fremdsprachlichen Bereich und zu einer international ausgerichteten Schullaufbahn ermutigt.

Was muss ein Schüler/eine Schülerin leisten, um das CertiLingua Exzellenzlabel zu erwerben?

Schriftliche Fortführung zweier moderner Fremdsprachen aus der Sekundarstufe I bis zum Abitur. (Referenzrahmen B2)
Bilinguales Arbeiten in den letzten zwei Jahren der Schullaufbahn im bilingualen Sachfach
Durchführung eines internationalen Begegnungsprojektes: Bearbeitung und Darstellung einer eigenständig entwickelten Fragestellung anhand einer internationalen Begegnung von i.d. Regel mindestens zwei Wochen und Dokumentation in einer der Fremdsprachen in 8-10 Seiten
Notenspiegel in den Sprachen und dem bilingualen Sachfach in der Qualifikationsphase in der Regel mindestens „Gut“

Wie werden die interessierten Schülerinnen und Schüler betreut?

Für interessierte Schülerinnen und Schüler steht Frau Lotz  als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Das Landfermann ist seit 2016 erneut rezertifizierte „Europaschule“

Europaschulen haben die Aufgabe, junge Menschen als selbstbewusste und kompetente Bürger in Europa heranzubilden. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des europäischen Gedankens, indem sie interkulturelle und sprachliche Kompetenz vermitteln und in vorbildlicher Weise umfassendes Wissen über Europa fördern. Dazu gehören unter anderem die Kenntnis der europäischen Geschichte, des europäischen Integrationsprozesses und das Verständnis für die Bedeutung Europas im Alltag der Menschen.

Europaschulen befähigen ihre Schüler zum Handeln als mündige Bürger Europas.
Die Ernennung zur Europaschule erfolgt auf der Grundlage eines standardisiertes Zertifizierungsverfahren. „Da, wo Europa draufsteht, muss auch Europa drin sein.“ Und wir leben Europa, so, wie es in usnerem Leitbild steht.

Europaschulen müssen folgende obligatorische Kriterien erfüllen:

– ein erweitertes Fremdsprachenangebot

– ein bilingualer Zweig oder bilinguale Unterrichtsangebote

– Durchführung eines internationalen Projektes: Bearbeitung und Darstellung einer eigenständig entwickelten Fragestellung anhand einer internationalen Begegnung von mindestens zwei Wochen und Dokumentation in einer der Fremdsprachen in 8-10 Seiten

– Notenspiegel in den Sprachen und dem bilingualen Sachfach in der Qualifikationsphase in der Regel mindestens „Gut“

– internationale Projekte und Partnerschaften: projektorientierte Partnerschaften, Austauschprogramme mit inhaltlichen Zielen, Teilnahme an europäischen Projekten und Wettbewerben, Ermöglichung von Praktika im europäischen Ausland

– vertiefte Auseinandersetzung mit europäischen Inhalten im Unterricht

– deutliche Ausrichtung des Schulprogramms am Europa-Profil

Neben diesen obligatorischen Kriterien ist die Erfüllung zusätzlich profilierender Kriterien, wie zum Beispiel das Angebot zum Erwerb internationaler Sprachzertifikate (z.B. das Cambridge Advanced English Certificate (CAE), das Diplôme d’Etudes en langue française (DELF) oder das Diplomas de Español como Lengua Extranjera (DELE), förderlich. Die Schulausbildung an einer Europaschule bedeutet deshalb: Steigerung sprachlicher und interkultureller Kompetenzen.

Was hat das Landfermann-Gymnasium davon, dass es zur „Europaschule“ ernannt wurde?

Die Rezertifizierung als „Europaschule“ verdeutlicht, dass am Landfermann-Gymnasium weiterhin eine moderne, europaorientierte Ausbildung und Erziehung realisiert wird.
Absolventen dieser Schule verfügen über intensivere europaorientierte Kompetenzen als andere Schüler. Dies wird dokumentiert durch den verbindlich zu vergebenden „Europa-Pass“ für alle.
Da das Landfermann-Gymnasium gleichzeitig an dem CertiLingua-Projekt für Exzellenzleistungen einzelner Schüler im mehrsprachigen, bilingualen Bereich teilnimmt, werden zukünftig besonders herausragende Abiturienten auch individuelle „Exzellenzlabels für mehrsprachige europäische und internationale Kompetenzen“ mit der Schulentlassung ausgehändigt bekommen.

Seit 2014 ist unsere Schule Fairtrade-Schule. Neigungskurse, Arbeitsgemeinschaften und ganz viel Engagement von Frau Jäger, „ihren“ Schüler*innen und auch engagierten Eltern rund um Frau Eckerskorn haben mit Werbung und Einsatz für Fairtrade, Nachhaltigkeit zu nachhaltigen Erfolgen und Veränderungen geführt. Und der Einsatz geht immer weiter !!

2019 ist uns die Rezertifizierung gelungen ! Die Schule freut sich sehr, den Titel Fairtrade-School für zwei weitere Jahre tragen zu dürfen!

Zur Info ein Auszug aus der Mitteilung von TransFair, dem Verein zur Förderung des Fairen Handels in der Einen Welt e.V.:

………..herzlichen Dank für die Informationen für die Erneuerung des Titels „Fairtrade-School. Aus Ihren Unterlagen ist zu entnehmen, dass Ihre Schule in einem außerordentlichen Maße engagiert ist. Es ist wirklich richtig beeindruckend, was Sie und Ihr Schulteam alles auf die Beine stellen. Die Teilnahme an der Action!Kidz Aktion war sehr bemerkenswert und auch der etablierte Fairtrade-Stand ist beachtlich. Es macht großen Spaß zu sehen, dass sich der Gedanke des fairen Handels so in Ihrem Schulalltag verankert hat.   Wir sind sehr froh, Ihnen jetzt mitteilen zu können, dass das Landfermann-Gymnasium Duisburg den Titel „Fairtrade-School“ für weitere zwei Jahre tragen darf. Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten! Der Titel würdigt weiterhin das tolle Engagement an Ihrer Schule und den Einsatz des Schulteams. ….

Wir möchten uns im Namen von TransFair e.V. ganz herzlich bei dem Schulteam und allen Beteiligten  für den großen Einsatz zur Förderung des fairen Handels bedanken. Wir sind froh und stolz, solch aktive Schulen und Menschen bei der Kampagne mit dabei zu haben! Wir freuen uns mit weiteren Aktionen von Ihnen zu hören.

Und wir als Schule schließen uns diesem Dank an das Schulteam um Frau Jäger und alle Beteiligten – insbesondere das Cafeteria-Team um Frau Kowalski und Herrn Boyen – für den großen Einsatz zur Förderung des fairen Handels und der Nachhaltigkeit ausdrücklich an !!

Beachte auch den Podcast PoLaDu 05
Für Interessierte sind weitere Infos dem Fairtrade-School-Blog zu entnehmen. https://blog.fairtrade-schools.de/author/ftschool813/page/2/

Was bedeutet Fairtrade für unsere Schule ?

So gibt es in unserer Mensa nur noch Fairtrade-Produkte oder regionale Waren zu beziehen.  Entsprechendes gilt für den Kaffee in den Lehrerzimmern, für Waren und Verpflegung in Konferenzen …

Die Plastikverpackungen sind auf dem Rückzug, mehr und mehr fair gehandelte Produkte verändern auch nach und nach das Bewusstsein ! Dennoch bleibt noch viel zu tun !

Die aktuelle Aufgabenverteilung an unserer Schule ergibt sich aus der Geschäftsverteilungsübersicht (Stand: 03/2019).

Förderung individueller Bildungskarrieren IBK

„Wir erkennen Interessen, wir fördern Talente, wir motivieren zu Leistung.“

Unsere zentrale Schulidee nimmt die ganzheitliche Entwicklung der Persönlichkeit neben einer sehr weitgehenden individuellen Förderung in den Blick. Im Mittelpunkt steht dabei unser Konzept individueller Bildungskarrieren IBK, das allerdings noch entwickelt wird, aber bereits einen guten Einblick in die Ideen und Grundsätze unserer Förderung gibt.

Im NRW-Schulwesen der vergangenen Jahren wurden alle Wege der individuellen Förderung und Begleitung von SchülerInnen unter dem Begriff „individuelle Bildungskarrieren“ gefasst (in Abkürzung „IBK“). Die individuelle Förderung umfasst Begabungsförderung ebenso wie Maßnahmen der Leistungsverbesserung, der Inklusion und der Persönlichkeitsentwicklung.

Im 2017 verabschiedeten Leistungsbewertungskonzept sind die Grundsätze für die Leistungsbewertung in allen Fächern an unserer Schule festgelegt. In den Fächern werden die Leistungsanforderungen dann jeweils konkretisiert. Für alle Klassenarbeiten und Klausuren wird ein Lösungs- und Erwartungshorizont mit den Bewertungskriterien bereit gestellt.

Neigungskursmodell

Bei uns lassen sich Schullaufbahnen und Lernwege individuell gestalten. Entsprechend unserem Motto „Interessen erkennen, Talente fördern“ haben wir ein Konzept entwickelt, bei dem halbjährlich wechselnd zweistündige Neigungskurse gewählt werden können. Als Profilzweig können bilinguale Klassen gewählt werden.

So wird eine Schullaufbahn ermöglicht, die gezielt auf die Stärken der Kinder zugeschnitten ist:

  • Halbjährlich wechselnde Neigungskurse zu Beginn der Erprobungsstufe, um unterschiedliche Interessen und Talente zu entdecken
  • Rückmeldung über Talent und Engagement, keine Noten
  • Kurse aus verschiedenen Bereichen: Robotik, Digitaltechnik, kreative Mathematik, Programmieren, Reporter, Mikroskopieren, Japanische Kultur, Antike Kulturen …
  • Sanfter Übergang durch Kennenlerntage, die Kooperation mit Grundschulen, Klassenlehrerteams und Schülerpaten

Netzwerke und Projekte

Das Landfermann-Gymnasium arbeitet in Projekten und Netzwerken, die die in Leitbild und Schulprogramm genannten Schwerpunkte der Schule fördern und unterstützen. Wir lernen von anderen Schulen und Netzwerken und wir geben Erfahrungen und Ideen weiter.

Das Landfermann-Gymnasium ist 2017 als einzige weiterführende Duisburger Schule für die Mitarbeit im Netzwerk „Leistung macht Schule (LemaS)“ ausgewählt worden. In diesem von der Kultusministerkonferenz initiierten Netzwerk arbeiten 300 profilierte Schulen in ganz Deutschland an Wegen, Projekten, Ideen und Umsetzungen, die leistungsstarke, besonders begabte und potentiell leistungsstarke Schüler*innen suchen, unterstützen, fordern und fördern.

Mit dem Schuljahr 2018/2019 sind wir Schule im Duisburger Programm Lernen 25. Dabei geht es in Kooperation mit dem LearningLab der Universität Duisburg-Essen um die Nutzung digitaler Medien für Unterricht und individuelle Förderung, für neue Medien- und Methodenkonzepte und für eine Bildung, die unsere Kinder und uns vorbereitet und fit macht für eine digitale Welt. Die ausgezeichnete Ausstattung unserer Schule mit digitaler Infrastruktur und  eine intensive und zunehmend breite Beschäftigung und Fortbildung des Kollegiums mit Modellen und Anwendungen ist dafür eine gute Basis. Begleitet wird dieses Projekt von Lehrer-, Eltern und Schüler*innen-Foren, in denen Fragen digitaler Bildung diskutiert werden.

Seit 2013 ist unsere Schule Referenzschule im Netzwerk Zukunftsschulen des Landes NRW. Als Referenzschule bieten wir Fortbildungen, Erfahrungsaustausch und Partizipation für andere Zukunftsschulen in NRW.  Zusammen mit dem Helmholtz-Gymnasium Essen und der Sternenschule Duisburg haben wir an der „Optimierung von Begabtenförderung“ gearbeitet. Aktuell arbeiten wir mit dem Helmholtz-Gymnasium in Essen, dem Elsa-Brändström-Gymnasium Oberhausen, dem Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Gymnasium Mönchengladbach, der Grundschule Hochfelder Markt, der Grundschule Bergheimer Straße und der katholischen Grundschule Goldstraße in Duisburg im Netzwerk „Übergänge gestalten“ zusammen.

Außerdem sind wir seit 2015/2016 im Projekt „Vielfalt fördern“ des Landes NRW, das zum Sommer 2019 ausläuft. Dort haben wir an einer Verbesserung von Teamstrukturen, kollegialer Hospitation und Feedback mit dem Ziel die Vielfalt unserer Schüler*innen unterrichtlich noch besser individuell fördern zu können, gearbeitet.

Von 2015 bis 2018 haben wir im Projekt „Potenziale entwickeln – Schulen stärken“ der Mercator-Stiftung mitgearbeitet. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, Schulen aus der Metropolregion Rhein-Ruhr mit Hilfe von netzwerkbasierter Schulentwicklungsarbeit und bedarfsorientierten Schulentwicklungsmaßnahmen dabei zu unterstützen, ihre Ressourcen bestmöglich auszuschöpfen sowie ihre Problemlösefähigkeit zu stärken. Das Projekt hat durch Befragungen und Arbeitstagungen besondere Bedarfe unserer Schule evaluiert und uns auf unserem Weg der Schulentwicklung, u.a. durch eine Begleitung und Finanzierung von Pädagogischen Tagen unterstützt. Ohne diese Unterstützung wäre insbesondere die sehr offene moderierte Planung und Umsetzung des G8-G9 Schulentwicklungsprozesses nicht möglich gewesen.

Von 2015 bis heute hat das Landfermann-Gymnasium im Projekt „Lernpotenziale II“ mitgearbeitet, nachdem das erste Projekt „Lernpotenziale – Individuelle Förderung im Gymnasium“ abgeschlossen wurde. Insgesamt haben ungefähr 180 Gymnasien aus NRW an diesem Projekt teilgenommen. Eine Projektidee des Landfermann-Gymnasiums ist als ein Praxisbeispiel für die Veröffentlichung ausgewählt worden. Unser Neigungskursmodell gilt landesweit als „best-practice“ Beispiel individueller Förderung.

Weitere Kooperationspartner und Projektbegleiter des Landfermann-Gymnasiums sind:

Auf der städtischen Ebene engagiert sich das Landfermann-Gymnasium in dem Projekt „Duisburg schlägt keiner“. Dieses originär im Kontext der Gewaltprävention angesiedelte Konzept zielt im weitesten Sinn auf einen respektvollen Umgang miteinander und ist mit den drei Komponenten Respekt, Aufmerksamkeit (Im Sinne von Achtsamkeit), Disziplin(Im Sinne von Werteorientierung,  Regeleinhaltung und Selbstverantwortung)  für Schule und Unterricht (R-A-D) elementar. Jedes Jahr nehmen weitere Kolleginnen und Kollegen an der verschiedene Module umfassenden Fortbildung der Stadt Duisburg  teil. Besonders ausgebildete Kolleg*innen stehen für Trainingstage im R-A-D und für Trainingseinheiten in einzelnen Klassen zur Verfügung.

Basis aller Zusammenarbeit in usnerer Schulgemeinschaft im Sinne des R-A-Ds ist ein Grundsatzbeschluss der Schulkonferenz zum R-A-D .

Die Grundideen dieses Projekts werden gelebt und praktiziert, in den Klassen wie in der Schulgemeinschaft. Zudem werden sie an unserer Schule in den nächsten Jahren ein Konzept der demokratischen Werteerziehung eingearbeitet werden.

Von der Grundschule zur Erprobungsstufe am LfG : Sanfter Übergang

Die Klassen 5 und 6 des Gymnasiums bilden als Erprobungsstufe eine pädagogische Einheit, in der durch intensive Beratung zwischen den einzelnen Fachlehrern, den Eltern und den Grundschullehrern eine individuelle Förderung und ein weitgehend sanfter Übergang von der Grundschule zum Gymnasium ermöglicht werden soll. Die Kolleginnen und Kollegen versuchen durch eine Vielzahl von Maßnahmen dies zu erreichen.

Das Zehn-Punkte-Programm des LfG zum „sanften Übergang“ von der Grundschule zum Gymnasium:

1. Am „Grundschultag“ besuchen LfG-Lehrer vor dem 1. Schultag an unserem Gymnasium die angemeldeten Grundschüler im Unterricht der Grundschule.

2. Beim Vortreffen vor dem 1. Schultag am LfG lernen die Kinder ihre(n) Klassenlehrer (in) und die Klasse sowie ihre Paten kennen. Zum Patensystem: ältere Schüler begleiten die neuen Fünftklässler bei ihrem Schulalltag. Schon bei der Anmeldung können Kinder und Eltern am Landfermann-Gymnasium Wünsche äußern, mit welchen Freunden die Kinder in eine Klasse gehen wollen. Diese Wünsche werden weitestgehend berücksichtigt, weil der soziale Zusammenhalt und das Gefühl der Geborgenheit in der Klasse sehr wichtig sind, um das Sich-Einfinden in die neue Klassengemeinschaft zu erleichtern, so dass man sich verstärkt auf den neuen Lernstoff konzentrieren kann.

3. Es finden zu Beginn des Schuljahres drei Methoden- und Kennenlerntage statt. Neben den Kooperationsspielen, die den Klassenzusammenhalt fördern, lernen die Schüler im Projekt „Lernen lernen“ die gymnasialspezifischen eigenverantwortlichen Lern- und Arbeitstechniken kennen, z.B. Strategien zur Organisation von Hausaufgaben oder wie man stressfreier Klassenarbeiten vorbereitet. An einem Tag geht es um das Thema Europa.

4. Es wurde ein Tandem-Klassenlehrerprinzip eingeführt, so dass die Kinder möglichst an jedem Vormittag Unterricht bei einem der beiden Klassenlehrer und möglichst viel Unterricht bei möglichst wenigen unterschiedlichen Lehrern haben, um das in den Grundschulen weniger intensiv praktizierte Fachlehrerprinzip auf der neuen Schule behutsam weiterzuführen.

5. Das flexible Doppelstundenmodell ermöglicht es, dass meist nur 3 Fächer am Tag unterrichtet werden. So wird auch die Belastung der Schüler durch nachmittägliche Hausaufgaben reduziert, ohne dass dabei die Qualität der Ausbildung Schaden nimmt. Die Taschen werden für die Kleinen leichter und es finden weniger Raumwechsel statt.

6. Im 1. Halbjahr der Klasse 5 wird kein Nachmittagsunterricht am Landfermann-Gymnasium erteilt.

7. Die Wahl der 2. Fremdsprache wird durch entsprechende Schnupperstunden-Angebote für Schüler und eine Einführung in die Eigentümlichkeiten des jeweiligen Faches für Schüler und Eltern durch einen Fachlehrer erleichtert.

8. Es wird jedes Jahr ein LfG-Schulplaner von Seiten der Mitschüler und Kollegen entworfen – als Hausaufgaben- und Informationsheft und als Basis für eine schnelle und einfache Kommunikation mit den Eltern. Er enthält z.B. auch Angaben zu den Ansprechpartnern in der Schule, zu unserer Schulordnung, zu den 10 wichtigsten Lernregeln, zum TÜV für Heft und Mappe.

9. Mit Unterstützung von drei Fachlehrern und verantwortungsvollen Oberstufenschülern wird eine Hausaufgabenbetreuung – inkl. Spielkonzept – auf Wunsch von uns angeboten.

10. Eine verantwortungsvolle Gestaltung des Übergangs zu unserem Gymnasium beinhaltet eine intensive Zusammenarbeit mit Lehrkräften der  Grundschulen (z.B. Grundschulmarkt, Teilnahme der Grundschullehrkräfte an einer Erprobungsstufenkonferenz). Weiterhin tragen Erprobungsstufenkonferenzen mit allen in einer Klasse unterrichtenden Fachlehrern und dem Klassenlehrer zur didaktischen  und pädagogischen Koordinierung der gemeinsamen Arbeit bei. Einige unserer Kollegen sind ausgebildete Beratungslehrer, die als Ansprechpartner bei schulischen und familiären Problemen helfen.

Eine intensive Zusammenarbeit mit den Eltern war und ist ein zentrales Anliegen unserer Schule, nicht nur an Elternsprechtagen, beim Elternstammtisch, sondern auch in Mitwirkungsgremien z.B. sind uns Eltern als Partner bei der Gestaltung der Schule und der Begleitung der Schüler und Schülerinnen wichtig.

Gemäß unserem Leitbild  und unserem Schulprogramm  stehen humanistische Bildung, die wir ganzheitlich verstehen und als Erziehungsauftrag annehmen, Konzepte zur Individualisierung der Schülerlaufbahnen und das Europaschulkonzept im Mittelpunkt unseres Schulprofils.

Zentral für alle be­schriebenen Aspekte ist unsere Idee von Lernenden, Schule und Unterricht, die wir an HATTIE anknüpfen:

Als Voraussetzung für alles Lernen gilt es, durch wirksam gute Lehrer-Schüler-Beziehungen die Motivation jedes einzelnen Mitglieds unserer Schulgemeinschaft zu fördern, zu pflegen und zu entwickeln.

Unterrichtlich wollen wir gemäß unserem Leitsatz „Interessen erkennen, Talente fördern“ jeden Schüler – sich nicht früh festlegend – als Individuum wahrnehmen, für den wir eine individuelle Schulkarriereplanung in den Blick nehmen – dies ist zentrales Ziel unserer Schule.

Kern unseres fachlichen und erzieherischen Handelns soll es sein, die Schülerinnen und Schüler und uns selbst früh in die Lage zu versetzen, zu ermessen und gemeinsam zu besprechen, wo ihre Talente liegen, wo gegebenenfalls zusätzliche Förderung notwendig ist – und wo zusätzliche Her­ausforderungen gesucht werden können.

Selbstverständlich wollen wir, dass der Schüler Teil einer Klassengemeinschaft ist, in der er Res­pekt als Kernaspekt sozialen Handelns, Methoden und möglichst früh die Fähigkeit erwirbt, für seine eigenen Bedürfnisse individuelle Entscheidungen für seine Schullaufbahn zu treffen, die am sozialen Denken und Handeln ausgerichtet sind.

Die ganzheitliche Betrachtung, zu der verlässliche Standards, zum Beispiel in Jahrgangsstufen­vereinbarungen, regelmäßige Rückversicherung durch intensives Feedback und Würdigung, gutes Umgebungsmanagement und große Transparenz und Klarheit in besonderem Maße gehören, soll auch der Rahmen für das Handeln aller Mitglieder unserer Schulgemeinschaft sein.

Wichtig ist uns zudem, dass das gesamte Schulentwicklungshandeln sehr transparent stattfindet; des­wegen veröffentlichen wir alle Curricula, Leistungsbewertungskriterien, Konzepte und Pro­jekte – und auch externe Feedbacks – auf der Homepage. Als Mitwirkungsgremium ist deswegen die Schulkonferenz von besonderer Bedeutung.

Alle näheren Details und Verknüpfungen entnehmen Sie bitte unserem Schulprogramm. Das Schulprogramm wird allerdings nach der Implementation der Konzepte für die G9-Schule zu Beginn des Schuljahres 2019-2020 überarbeitet – und befindet sich bis dahin auf dem Stand von Beginn des Schuljahres 2018-2019.

Sprachenangebot

Als wiederholt zertifizierte Europaschule zeichnet uns ein breit gefächertes Angebot moderner und klassischer Fremdsprachen aus. Unser Sprachprofil ist in Duisburg einzigartig:

In Klasse 5:
Englisch, Latein ab 5, Latein und Antike (Neigungskurs), Japanisch  (Neigungskurs), Englisch bilingual

In Klasse 7 können folgende Sprachen neu begonnen werden:
Französisch, Lateinisch, Spanisch; alle Kurse werden garantiert angeboten

In Klasse 9 können folgende Sprachen neu begonnen werden:
Spanisch, Japanisch, Alt-Griechisch, Französisch oder Lateinisch, Niederländisch (zukünftig), Chinesisch-AG

In der Oberstufe können folgende Sprachen neu begonnen werden:
Spanisch, Japanisch (Kooperation), Chinesisch (Kooperation)
Wir bieten nach Möglichkeit stets Leistungskurse in Französisch oder Spanisch an.

Im Konzept der Studien- und Berufsorientierung am LfG sind die zentralen Grundsätze unserer Studien- und Berufsorientierung festgelegt. Dort kann man erkennen, wie die implentierten Elemente mit unserer Schulidee verzahnt sind und in welchen Jahrgangsstufen Impulse der Studien- und Berufsorientierung gesetzt werden.

Uns ist es wichtig das Ziel nie aus den Augen zu verlieren: den bestmöglichen Abschluss unserer Schüler und Schülerinnen für eine sichere Zukunft. Damit wir den Überblick über Ergebnisse und Leistungen nicht verlieren, führen alle Schüler*innen ein Portfolio, welches alle wichtigen Dokumente und Nachweise enthält, die für eine studien- und berufsorientierte Bildung notwendig sind. Regelmäßige Einzelgespräche mit Klassenlehrer*innen und Tutoren in den Jahrgqangsstufe 8 bis Q2 dienen zweimal jährlich einer Rückmneldung und Vergewisserung und dem Austausch von Feedback zur individuellen Persönlichkeitsentwicklung.

Schon vor der Oberstufe sollen die Schülerinnen und Schüler Kontakt mit der Berufswelt bekommen um ihre Interessen und Fähigkeiten mit ihrem späteren Leben zu verknüpfen.

Alle Klassen der Jahrgangsstufe 8 nehmen an der Potentialanalyse teil und erfahren – teils in Rollenspielen, teils in Einzelarbeit- was ihre Stärken sind. Die nächste Stufe folgt in der Klasse 9: drei jeweils eintägige Berufsfelderkundungen geben einen Einblick in die berufliche Wirklichkeit. Die Schüler und Schülerinnen sollten sich bei der Wahl der Berufsfelder an ihren Stärken orientieren. Dieser Prozess wird optimalerweise von Lehrkräften, Eltern und den professionellen Beratern der Agentur für Arbeit begleitet.

Zusätzlich möchten wir einen Besuch bei der DASA Arbeitswelt-Ausstellung in Dortmund etablieren, welcher im Politikunterricht vor- und nachbereitet wird.

Die Oberstufe ist geprägt von der Studienorientierung, an welcher jeder Schüler und jede Schülerin verbindlich teilnimmt.

Unsere Methodentage in der EF wurden dahingehend umstrukturiert, dass nicht nur erforderliche Methoden wie die Präsentation eines Referats thematisiert werden, sondern auch durch Module der UNI-Trainees der Universität Duisburg-Essen der Blick Richtung Hochschule gelenkt wird. Eine weitere, komplexere Potentialanalyse soll sich an dieser Stelle anschließen um den Schülerinnen und Schülern eine weitere Hilfestellung bezüglich ihrer Fächer- und Berufswahl zu geben. Zusätzlich erhalten sie eine schülerorientierte Beratung bezüglich der Fächerwahl durch ältere Schüler.

Das 10. Schuljahr beendet ein zweiwöchiges Praktikum, welches durch die Informationen, Erfahrungen und Gespräche der vorhergehenden Jahre viel effizienter und nachhaltiger sein wird.

Während die Module der UNI-Trainees-Einheiten sich in der gesamten Jahrgangsstufe 11 fortsetzen, werden die wissenschaftspropedeutischen methodischen Fähigkeiten durch das Vorbereiten und Anfertigen einer Facharbeit geschult. Der Kontakt mit der Arbeitsagentur wird aufrecht erhalten und durch eine allgemeine Berufsinformation konkretisiert.

Im Mittelpunkt der Stufe Q1 steht unser traditioneller  Tag der Berufsorientierung im Mai, an dem 2018 mehr als 50 Firmen, Universtitäten, öffentliche Einrichtungen, Institutionen und vor allem auch Altschüler*innen und Eltern unserer Schule alle Schüler*innen einen Tag lang intensiv über ihre Angebote, Ausbildungen und Studiengänge informieren – und alle Fragen dazu beantworten.

Während der gesamten Qualifikationsphase (11.1 bis 12.2) werden mehrere Berufs- und Studienmessen wie Vocatium im Düsseldorf oder Berufe live im Landschaftspark Nord angeboten.

Weitere Bausteine sind beispielsweise die Teilnahme an einem Workshop Zeitmanagement, Bewerbungstraining oder einem Berufsorientierungs-Camp. Überdies bieten wir profilierte Sprachenzertifikate (Englisch, Französisch, Spanisch, Certilingua) an und unterstützen auch Schülerinitiativen wie die Schüleruni der Universität Duisburg-Essen.

Neben der fachlichen Unterstützung werden die Schüler und Schülerinnen zukünftig auch hinsichtlich ihrer beruflichen Chancen beraten, welche auch auf der Teilnahme an den unterschiedlichen Angeboten unserer Schule basieren.

Jahrgangsstufe Maßnahmen der Studien- und Berufsorientierung
8 Potentialanalyse I
9 Berufsfelderkundung

DASA Arbeitswelt-Ausstellung

Information über Berufsschulen

Agentur für Arbeit

EF 10er Tage: Methoden, UNI-Trainees

Potentialanalyse II

Fächerberatung

Informationsabend Alumni

Praktikum

11/12 Tag der Berufsorientierung

UNI-Trainees

Facharbeit

Bewerbungstraining

Berufs- und Studienmessen

Berufsorientierungscamp

Zeitmanagement

Sprachenzertifikate

Außen- und Sicherheitspolitik

Schüleruni

Die aktuelle G8-Stundentafel gilt noch für die Jahrgänge 6 bis Q2 des Schuljahres 2018-2019.

Die Stundentafel für die kommenden G9-Jahrgänge wird zur Zeit erarbeitet.

Übermittagbetreuung

Auch als Schule im Halbtag bietet das Landfermann-Gymnasium montags bis donnerstags eine verlässliche Betreuung bis 16 Uhr durch den Landfermann-Bund an.

  • Die Übermittagbetreuung wird nicht extern sondern durch unseren eigenen Förderverein, flexibel und bedürfnisorientiert angeboten.
  • Koordination durch eigene Lehrer*innen und Pädagog*innen sowie Betreuung durch speziell geschulte Oberstufenschüler*innen
  • Mensa mit täglich online buchbaren warmen Mahlzeiten
  • Hausaufgabenbetreuung und Spielangebote
  • Unterstützung und individuelle Nachhilfe in Kooperation mit dem Chancenwerk e.V. (Zusatzkosten)
  • Kosten 30 € im Monat (Stand: 1.4.2019)

Die Übermittagbetreuung gibt es an den Tagen Montag bis Donnerstag. Es gelten folgende Regelungen:

Sekundarstufe I:

Die Mittagspause beginnt um 13.25 Uhr und endet um 14.35 Uhr. Im Anschluss daran beginnt der Nachmittagsunterricht. Zukünftig wird es an einzelnen Tagen auch Unterricht in der 7.Stunde geben können.

Sekundarstufe II:

Die Pausenzeit orientiert sich am Jugendarbeitsschutzgesetz (60 min Pause pro Tag) und wird durch eine Verlängerung der drei großen Pausen auf jeweils 20 min gewährleistet. Es findet keine einstündige Mittagspause statt.

Campustage

Für die SchülerInnen der Sekundarstufe I werden Montag, Mittwoch und Donnerstag sog. Campustage durchgeführt, sofern es Nachmittagsangebote oder Nachmittagsunterricht gibt. In der Klasse 5 gibt es noch keinen Nachmittagsunterricht. In den Jahrgangsstufen 6 – 10 wird es zukünftig nur wenig Nachmittagsunterricht geben. Allerdings werden AG´s und Förderangebote weiter am Nachmittag angeboten. Näheres wird unser schulisches Konzept beschreiben, das zur Zeit entwickelt wird.

Mittagessen

In der Mittagspause werden den SchülerInnen warme und kalte Speisen zum Kauf angeboten. Die warmen Speisen werden im sog. „Cook and Chill“–Verfahren zubereitet. Mit täglich wechselnden Menüs des Caterers sorgen wir für eine gesunde Ernährung. Die Bestellung und Abrechnung erfolgt über ein Schulterminal oder das Internet.

Mittagspausengestaltung

Die Mittagspause steht im Zeichen des Mottos „Spiel – Sport – Spaß – Entspannung“. Dafür stehen „offene Angebote“ und AGs, angeleitet durch Sporthelfer*innen und Lehrer*innen des Landfermann-Gymnasiums, zu Verfügung.

Schüler*innen der Sekundarstufe I können in unserer Übermittagbetreuung angemeldet werden. Diese findet Montag bis Donnerstag jeweils 13.25 Uhr bis 16.10 Uhr statt. In der Zeit von 13.25 Uhr bis 14.35 Uhr besteht für angemeldete Schüler*innen die Möglichkeit eine Mahlzeit in unserer Mensa zu sich zu nehmen und/oder unterschiedliche Betreuungsangebote zu nutzen.

Ab 14.35 Uhr findet die Hausaufgabenbetreuung statt. Diese wird von qualifizierten Schüler*innen der Sekundarstufe II geleitet und von Lehrer*innen beaufsichtigt.

In Absprache mit den Eltern sind individuelle Tage und Schlusszeiten zu vereinbaren.

 

Am Landfermann-Gymnasium gelten per Schulkonferenzbeschluss verbindliche Kriterien zur Sicherung einer nachhaltigen Unterrichtsqualität.

An der Implementation eines Methodenkonzeptes wird bereits gearbeitet. Mit der Umsetzung der neuen Kernlehrpläne wird das Methodenkonzept in die Fachcurricula eingearbeitet. Bis dahin arbeiten wir nach dem beschlossenen Methodenheft.

Das Mediencurriculum wird im Rahmen der Schulentwicklung aktuell in verschiedenen Gremien und Arbeitsgruppen diskutiert. Im Schuljahr 2019-2020 soll es unter Berücksichtigung der dann zru Umsetzung kommenden Kernlehrpläne neu erstellt und implementiert werden.

Vertretungskonzept

1. Jede Lehrkraft, die absehbar und planbar für eine nicht zu lange Dauer (3-5 Tage) abwesend ist, trägt für die Bereitstellung von Vertretungsmaterialien die Verantwortung und hat auch den Anspruch darauf, dass das von ihr vorbereitete Material in der Vertretungsstunde eingesetzt wird.

2. Falls Lehrkräfte in einer Klasse, in der sie unterrichten, zur Vertretung eingesetzt werden und keine Vertretungsmaterialien vorliegen, führen sie ihren Fachunterricht fort, sofern sie dies präferieren.

3. Sollte eine Vertretung nach den Prioritäten 1 oder 2 nicht darstellbar sein, so wird fachlicher Vertretungsunterricht nach den nachfolgend beschriebenen Vorgaben durchgeführt:

3.1   Jeder Schüler der Sekundarstufe I führt zukünftig ständig einen Vertretungshefter mit sich, in dem abhängig von der Vorgabe des in diesem Quartal zuständigen Fachs selbstständig oder in Partnerarbeit zu bearbeitende Arbeitsblätter, Selbstlernmaterialien, sinnvolle und kreative Unterrichtsergänzungen, Übungsmaterialien, etc., durchnummeriert enthalten sind.

3.2 Die Vertretungsmaterialien werden für ca. 15 Vertretungsstunden von den Fachschaften erstellt, zusammengestellt und geheftet; ihr sinnvoller Einsatz wird einmal jährlich evaluiert. Außerdem wird ggf. je Klasse ein Ordner mit Lösungen oder Lösungshinweisen erstellt.

3.3   Über die Verteilung der Fächer auf die fünf Jahrgangsstufen und die jeweiligen Quartale entscheidet die Fachvorsitzendenkonferenz. Im Zeitraum von zwei Jahren kann durch die Konferenz der Fachvorsitzenden ggf. eine Neuzuordnung der Unterrichtsquartale beschlossen werden (s. Anlage).

3.4 Die Bearbeitung und Bewertung dieser Vertretungsmaterialien wird im zugeordneten Vertretungsquartal Bestandteil der schulinternen Richtlinien dieses Faches und ist den Schülern transparent zu machen. Der Fachlehrer erhält eine Rückmeldung über die Anzahl der Vertretungsstunden und sammelt die Hefter am Ende des Quartals ein. Die gute Bearbeitung dieser Arbeitsblätter fließt in die Zeugnisnote ein. Jeder Schüler erhält dafür – je nach Anzahl der bearbeiteten Arbeitsblätter eine entsprechende erkennbare Bewertung. Für die Dokumentation ist jeder Schüler selbst verantwortlich.

3.5 Falls man als Lehrkraft ad hoc in einer Klasse, in der man nicht unterrichtet, für Vertretungsunterricht eingesetzt wird, fordert diese die Schüler zur Bearbeitung der Arbeitsblätter im Vertretungshefter auf, trägt die aktuell bearbeitete Seitenzahl in das Klassenbuch ein – und legt dem zuständigen Fachlehrer eine Notiz in sein Fach.

3.6 In den klassenübergreifenden Lerngruppen F, L, S, ev./kath. Rel/ pPl werden Übungsmaterialien eingesetzt, die die Fachschaften im o.a. Sinne für die Jahrgangsstufen erstellen.

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