Fächer

 

Biologie

„Biologie – die Lehre vom Lebendigen“:  Mit diesen oder sehr ähnlichen Worten wird jeder Fünftklässler seinen ersten Eintrag in den Biologie-Hefter beginnen. So werden sich unsere SchülerInnen im Laufe der Jahre nicht nur mit  großen und kleinen Lebewesen, ihren Beziehungen untereinander und ihren Anpassungen an ihre Umwelt beschäftigen, sondern z.B. auch Sinnesorgane und ihre Funktionsweise, Zellen und chemischen oder physikalischen Phänomenen untersuchen..

Für den Unterricht stehen drei voll ausgestattete Biologie Räume (013, 015 und 016) im Neubau zur Verfügung. Die Sammlung beherbergt Binokulare, Mikroskope und alle weiteren Materialien, die zur Untersuchung biologischer Phänomene und Gesetzmäßigkeiten benötigt werden.

Fachgruppe

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  Curriculum Biologie SI

  Curriculum Biologie SII EF

  Curriculum Biologie SII Q1/Q2

  Kostenaufstellung Biologie

  Leistungsbewertung Biologie

Chemie

Die Chemie beschäftigt sich mit dem Aufbau und den Eigenschaften sowie den Umwandlungen von Stoffen. Sie ist eine der drei Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik). Die Chemie beschäftigt sich mit all den Dingen, die uns umgeben.

  • Woraus bestehen diese Dinge?
  • Welche Eigenschaften haben sie – und warum?
  • Wie kann man Stoffe ineinander umwandeln, also zum Beispiel aus Sand Glas erzeugen?

Fachgruppe

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  Curriculum Chemie 7-9

  Curriculum Chemie S II

  Leistungsbewertung Chemie

  Hausaufgabenkonzept Chemie

Deutsch

Jugend liest (vor)

Jugend schreibt

Jugend debattiert

Dass dem Fach Deutsch innerhalb des schulischen Fächerkanons eine Schlüsselrolle zukommt, darüber dürfte weitgehend Konsens bestehen.

Lehrt und trainiert dieses Fach doch nicht nur die grundlegenden Kulturtechniken des Lesens und Schreibens, sondern führt auch hin zum reflektierten Umgang mit Sprache in unterschiedlichen Kommunikationszusammenhängen. Es macht Bedingungsfaktoren scheiternder und gelingender Kommunikation bewusst und befähigt die Schüler und Schülerinnen, differenzierte Sprachrollen einzunehmen.

Lesebereitschaft und Lesevergnügen werden gefördert durch den Vorlesewettbewerb in der Jahrgangsstufe 6, darüber hinaus die Erkenntnis, dass auch sinnerschließendes Vorlesen einen Akt sprachlicher Kreativität darstellt.

Durch den Einblick in das Informationssystem Zeitung ( im Rahmen des ZEUS-Projekts ) gewinnen die Schüler Sicherheit im Umgang mit informativen und appellativen Textformaten und erwerben die Fähigkeit zu kritischer Distanz gegenüber der Sprache der Medien.

In der Jahrgangsstufe 9 wird in Vorbereitung auf die Veranstaltung „Jugend debattiert“ die Fähigkeit zu sprachlicher Präzision und disziplinierter Argumentation geschult ( gemäß den Regeln einer Debatte ).

Ein zweitägiges Methodenseminar in der Jahrgangsstufe 10 erweitert die Kompetenz der Texterschließung sowie der sach- und adressatenbezogenen Präsentation.

Fachgruppe

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  Hausaufgabenkonzept Deutsch

  Leistungsbewertungskonzept Deutsch SekII

  SILP D EF

  SILP D GK

  SILP D LK

  SILP D S1

  SILP Literatur SII

Englisch

Welcome to English @ Landfermann-Gymnasium!

Wir, die Fachschaft Englisch am LfG mit ihren etwa 20 Lehrkräften, versuchen mit großem Engagement, den Schülern die englische Sprache ebenso wie ihre vielen kulturellen Reichtümer anschaulich und erlebbar zu machen. Zum einen bieten wir einen lebendigen Sprachunterricht mit vielen Anwendungsmöglichkeiten – mit attraktiven Angeboten im gymnasialen Eingangsbereich, um sich sprechend, schreibend und verstehend einzubringen und in Kleingruppen viel Spaß zu haben, sich auszuprobieren. Darüber hinaus erarbeiten wir mit den Schülern sowohl historische als auch aktuelle Inhalte – bei der Vorbereitung von Wettbewerben, die mit tollen Preisen winken, bei der Vorbereitung für Austauschbesuche, die uns ins englischsprachige Ausland führen (Brighton, Süd-England; Kansas, USA). Auch bei Klassenfahrten besuchen wir regelmäßig angelsächsische Ziele. Diese Kontakte mit Schulen über den Globus hinweg pflegen wir schon seit vielen Jahrzehnten. Als Europaschule haben wir auch an von der EU geförderten Comenius-Projekten teilgenommen, bei denen wir mit wechselnden Schulpartnerschaften in der Verkehrssprache Englisch über Internet sowie über den persönlichen Kontakt / auf Reisen Völkerverständigung erlebten.

Bilingualer Zug ab 1991

Das LfG profitiert dabei von seiner langjährigen Erfahrung als Schule mit einem bilingualen Englischzweig. Etabliert in den frühen 1990er Jahren, verfügen wir über ansprechende Mittel und erfahrene Lehrkräfte, die die Möglichkeit, Erdkunde, Politik und Geschichte auf Englisch zu lernen, durch zusätzlichen Englischunterricht vorbereiten und sich kontinuierlich fortbilden. Nicht zuletzt neue audiovisuelle Medien, wie z.B. die zahlreichen mit Smartboards und fest installierten Beamern ausgestatteten Unterrichtsräume, steigern im Englischunterricht die Verständlichkeit der Sprachdarbietung und die Motivation zur eigenen Beteiligung.

Erfolge in den verschiedensten Bereichen haben die Englisch-Kollegen in ihrer Arbeit erfreut und bekräftigt: Bei Lernstandserhebungen Englisch lagen die Lerngruppen des LfG stets deutlich über dem Landesdurchschnitt, im europaweit ausgetragenen Wettbewerb Big Challenge haben unsere Schüler mehrmals Hauptpreise gewonnen, von jedem Abiturjahrgang gelingt es vielen LfG-Schülern, sich an renommierten Universitäten im englischsprachigen Ausland einzuschreiben – oft mithilfe von Stipendien, die den Schritt ins Ausland neben der guten sprachlichen und landeskundlichen Vorbereitung erleichtern.

Kommt vorbei am Tag der Offenen Tür und überzeugt euch selbst: im Probeunterricht, der von LfG-Schülern mitgestaltet wird, sowie im Beratungsraum Englisch, der immer tolle Lernspielangebote für Grundschüler und individuelle Beratungsangebote für die Eltern bietet. Wir freuen uns auf euch!

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  Schulinterner Lehrplan Englisch komplett Stand 2018

Französisch

Warum Französisch lernen?

In Klasse 6 entscheiden sich etwa die Hälfte unserer Schülerinnen und Schüler für Französisch als zweite Fremdsprache. Viele Gründe sprechen für das Erlernen dieser Sprache: Es ist eine der wichtigsten europäischen Sprachen. Französisch ist die Muttersprache von etwa 60 Millionen Menschen in Europa. Französisch ist Amtsprache in Frankreich, in Belgien, in Luxemburg und in der Schweiz. Die Bedeutung der französischen Sprache geht aber weit über Europa hinaus: Auch in Kanada gibt es mehrere Millionen Muttersprach­ler(innen). Außerdem ist Französisch in vielen Ländern Afrikas und der Karibik Amts- oder Verkehrssprache.

Französischkenntnisse sind vor allem im Beruf von Bedeutung, denn Frankreich ist Deutsch­lands wichtigster Handelspartner. In Stellenanzeigen werden deshalb neben Englischkenntnis­sen oft auch Französischkenntnisse gefordert, zumindest aber Kenntnisse in einer zweiten lebenden Fremdsprache.

Neben den Vorteilen für den Beruf eröffnet Französisch auch die Möglichkeit zu intensiverer Beschäftigung mit französischer Literatur, mit dem französischen Kino und mit der französischen Kultur überhaupt.

Der wichtigste Grund Französisch zu lernen ist aber sicherlich die Tatsache, dass Frankreich ein wunderschönes Land ist, wo es für die Tourist(inn)en aus Deutschland immer wieder sehr viel Interessantes zu entdecken gibt. Wer gut Französisch spricht, wird nicht nur die Sehenswürdigkeiten und Landschaften bewundern können, sondern auch die sympathischen Bewohner(innen) dieses Landes besser kennen lernen.

Französisch am Landfermann-Gymnasium

Am Landfermann-Gymnasium wählen die Schülerinnen und Schüler in Klasse 6 eine zweite Fremdsprache. Dabei haben sie die Wahl zwischen Latein und Französisch. Die zweite Fremdsprache muss mindestens bis Klasse 9 belegt werden.

Französisch wird auch in Klasse 8 im Wahlpflichtbereich II angeboten. In den letzten Jahren haben hier allerdings nur sehr wenige Schülerinnen und Schüler Französisch gewählt, so dass kein Kurs zustande kam.

In der Oberstufe kann Französisch als Grundkurs und (ab Klasse 11) als Leistungskurs gewählt werden. Der Leistungskurs Französisch wurde in den letzten Jahren in Kooperation mit Steinbart-Gymnasium oder dem Mercator-Gymnasium durchgeführt, fand also nicht am Landfermann-Gymnasium statt.

Den besonders interessierten Schülerinnen und Schülern bietet das Landfermann-Gymnasium die Möglichkeit der Teilnahme an der DELF-Prüfung, die das Institut Français in Zusammen­arbeit mit den Schulen in NRW durchführt. Nähere Informationen findet man hier.

In Klasse 7 bietet unsere Schule außerdem einen Schüleraustausch mit dem Collège Prud’hon in Cluny an. Nähere Informationen finden sich hier. [Verlinkung]

Außerdem können die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 ihr Betriebspraktikum in Cluny machen (projet praxis).

Fachgruppe

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  SILP F S1

  SILP F S2

  Hausaufgabenkonzept F

  Kostenaufstellung F

  Leistungsbewertung F

Geographie

Die Geographie oder Erdkunde ist die Wissenschaft, die sich mit der räumlichen Struktur und Entwicklung der Erdoberfläche befasst, sowohl in ihrer physischen Beschaffenheit wie auch als Raum und Ort des menschlichen Lebens und Handelns. Sie bewegt sich dabei an der Schnittstelle zwischen den Naturwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften.

Gegenstand der Geographie ist die gesamtheitliche Erfassung, Beschreibung und Erklärung der Strukturen, Prozesse und Wechselwirkungen auf und in dem Erdkörper.

Das Fach Geographie spielt für das Landfermann-Gymnasium eine ganz besondere Rolle, da einer der bedeutsamsten Geographen, Gerhard Mercator, am Landfermann Gymnasium tätig war! Von 1559 bis 1562 unterrichtete er hier als Lehrer für Mathematik und Geographie.

Gerhard Mercator war ein Geograph und Kartograf, der schon zu Lebzeiten bis in die arabisch-islamische Welt berühmt war. Heute vorwiegend als Kartograf und Globenhersteller bekannt, war Mercator im 16. Jahrhundert auch als Kosmograf, Theologe und Philosoph von großer Bedeutung und setzte Maßstäbe als Schriftkünstler.

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  Kostenaufstellung EK

  Leistungsbewertung EK

  SILP EK EF

  SILP EK Q1/Q2

  SILP EK S1

Geschichte

Geschichte – Was ist das eigentlich für ein Schulfach?

Das Fach Geschichte gehört zu den sogenannten Gesellschaftswissenschaften, wie auch zum Beispiel Politik, Erdkunde oder Erziehungswissenschaften.  In diesen Fächern wird vor allem gelernt, wie Menschen zusammenleben und ihr Zusammenleben regeln oder gestalten. Dies tun sie vor dem Hintergrund der äußeren Bedingungen, die sie in der Welt vorfinden, aber auch der Bedingungen, die sie selbst schaffen.

 

Was trägt nun Geschichte zu diesen Erkenntnissen bei?

Geschichte beschäftigt sich mit der Menschheitsgeschichte. In diesem Fach denken wir nach, wie Menschen lebten, was sie im Laufe der Zeit daran veränderten, warum sie dies möglicherweise taten und vor allem, was das für uns heute bedeuten könnte.
Der Mensch ist aber auch ein Wesen, das nach seinen Ursprüngen sucht: Woher komme ich? Was macht mich aus?
Für die Beantwortung dieser Fragen spielen meine Umgebung und  meine nächsten Menschen, die mich zunächst geprägt und beeinflusst haben, eine besondere Rolle. Weiterhin geben die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen den Spielraum vor, in dem ich mich bewegen kann.
Der Mensch befindet sich also Zeit seines Lebens in ‚Gesellschaft‘, selbst wenn er bewusst auf Distanz zu ihr geht. Aber auch dann bleibt er geprägt sowohl von individuellen als auch von kollektiven Erfahrungen.
So gehört zum Fach Geschichte auch, an bestimmte Ereignisse und Vorkommnisse der Menschheitsgeschichte zu erinnern, an denen wir viel über uns selbst aber auch über andere lernen. Denn historische = geschichtliche Ereignisse liegen häufig sehr weit zurück und erscheinen uns seltsam fremd, weil Menschen unter ganz anderen Voraussetzungen und mit völlig anderen Wertmaßstäben gehandelt haben, wie es uns heute unmöglich erscheint zu handeln.
Zusammengefasst formuliert bedeutet Geschichte „aus der Vergangenheit zu lernen, um die Gegenwart zu verstehen und damit auch Zukunft zu gestalten.“

 

Geschichte – Und wie lernt man das?

Geschichte lernt man, indem man Fragen an die Geschichte stellt, denn nur aus einer Fragehaltung heraus kann uns die Geschichte Antworten für unser Leben liefern. Grundsätzlich funktioniert Lernen immer so, dass wir aus der Vergangenheit auf zukünftige Handlungsweisen schließen und uns danach in unserem Handeln richten, denn nur über Vergangenes können wir nachdenken und daraus Zukünftiges entwickeln. In der Vergangenheit finden wir jeweils Antworten auf die Fragen, die uns in der Gegenwart beschäftigen, also unser aktuelles Handeln bestimmen.

Im Unterricht wird Geschichte nicht vor allem ‘erzählt‘, obwohl Geschichten zum Fach Geschichte gehören, sondern wir versuchen auf Grund von verschiedenen Quellen und anderen überlieferten Zeugnissen von Menschen vergangenes Leben zu verstehen und zu deuten. Dafür gilt es bestimmte Methoden der Analyse und auch der Darstellung zu erlernen.

 

Wie ist das nun mit dem Lernen (Fakten, Fakten, Fakten)?

Sicher, ganz ohne geht es nicht.

Aber eben nicht im Sinne der Anhäufung „toten Wissens“, sondern mit der Zielsetzung, dass die Quantität des Gelernten früher oder später in die Qualität des Begriffenen umschlägt.

Fachgruppe

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  SILP Ge SI

  SILP Ge S2 EF

  SILP Ge S2 Q1/Q2

  SILP GeBil S1

  SILP GeBil S2 EF

  SILP GeBil S2 Q1/Q2

  Hausaufgabenkonzept Ge

  Kostenaufstellung Ge

  Leistungsbewertung Ge

Griechisch am LfG

Griechisch wird am Landfermann-Gymnasium als zusätzliches Wahlfach im Wahlpflichtbereich II angeboten und kann in der Oberstufe als regulärer Kurs und als Abiturfach gewählt werden. Es handelt sich dabei um das attische Altgriechisch, also die Sprache des antiken Athen. Das Fach Griechisch ist ein wichtiges Element unserer humanistischen Tradition und wird in großem Umkreis nur noch am LfG unterrichtet.

Das klassische Griechisch wird zwar heute nicht mehr als Verkehrssprache genutzt, jedoch lebt es als Grundbaustein vieler moderner Sprachen weiter. Der Anteil griechischer Fremd- und Fachwörter im Deutschen wie auch in Schulfremdsprachen wie Englisch oder Spanisch ist beträchtlich. Besonders große Verwandtschaften auch struktureller Natur bestehen zum Lateinischen.

Am Anfang steht das Tutorium

Wer sich für das Fach Griechisch entscheidet, nimmt am Ende der Jahrgangsstufe 7 an einem Vorkurs teil, in dem die griechische Schrift und die sprachlichen Grundlagen vermittelt werden. Dieser setzt sich zusammen aus einer Wochenstunde gemeinsamem Lernen mit dem zukünftigen Kurs, das durch einen Fachlehrer betreut wird, und aus dem Tutorium, einer Wochenstunde Einzelbetreuung durch einen älteren Schüler, der außerdem jederzeit für Fragen und Hilfe zur Verfügung steht. Durch den Vorkurs wird erreicht, dass alle Schüler zu Beginn der achten Klasse auf dem gleichen Stand sind und eventuelle Schwierigkeiten insbesondere mit der Schrift bereits behoben sind.

Unser Lehrbuch: Der ΚΑΙΡΟΣ

Der systematische Spracherwerb erfolgt mit dem Lehrwerk „ΚΑΙΡΟΣ“ (ὁ καιρός = die Chance, der Günstige Augenblick)aus dem C.C.Buchner-Verlag. Dieses enthält 50 Lektionen, die jeweils aus einem Einführungstext zum Kennenlernen neuer grammatischer Phänomene, einem Übersetzungsstück, Hintergrundinformationen zum antiken Kontext sowie Übungen zu grammatischen Strukturen und Vokabeln bestehen. Jeweils mehrere Lektionen sind zu einem Abschnitt zusammengefasst, der einer Region des antiken Griechenland zugeordnet und thematisch entsprechend ausgerichtet ist. Im hinteren Teil des Buches befinden sich Seiten zu Wortschatz und Grammatik aller Lektionen. Die Vokabeln sind dabei in lerngerechte Portionen von zehn bis zwölf Wörtern aufgeteilt und mit Merkhilfen sowie Verknüpfungen zu anderen Sprachen versehen. Außerdem gibt es zu jeder Lektion ein Vertiefungsstück zur Anwendung und Wiederholung von Grammatik und Vokabeln.

Der Unterricht

Im Griechischunterricht werden grammatische Neuheiten gemeinsam erläutert und erprobt. Beim gemeinsamen Übersetzen wird zunächst die richtige Technik des mikroskopischen Lesens vermittelt, um das Übersetzen von Anfang an auf eine sichere Basis zu stellen. In Partner- und Einzelarbeitsphasen können die Schüler ihre Fähigkeiten auf die Probe stellen. Das Lernen von Grammatik und Vokabeln sowie das Erledigen schriftlicher Hausaufgaben sind für den Lernerfolg unerlässlich.

Das Erlernte wird in zwei Klassenarbeiten pro Halbjahr abgefragt. Darin muss jeweils ein Text ins Deutsche übersetzt werden, zu dem im Anschluss inhaltliche und interpretative Fragen gestellt werden. Außerdem werden Aufgaben zur Grammatik gestellt.

Das Ziel: Lektürearbeit

Nach Abschluss des systematischen Spracherwerbs in der Mitte des dritten Lernjahrs widmet sich derGriechischunterricht der Lektüre von Originalliteratur.

Begonnen wird im Bereich der Philosophie mit Abschnitten aus Platons Dialog Phaidon, die sich mit dem Verhältnis von Körper und Seele sowie mit dem Todesverständnis beschäftigen.

Die Geschichtsschreibung ist mit den Historien des Herodot vertreten, wobei der Schwerpunkt auf Textstellen liegt, die den Konflikt zwischen westlicher und östlicher Welt, zwischen Griechen und Persern, schildern.

Im Anschluss wird mit Homers Odyssee ein Epos behandelt. Übersetzt wird unter anderem der Besuch des Odysseus in der Unterwelt und seine Konversationen mit zentralen Persönlichkeiten der Mythologie.

Als letztes wird eine attische Tragödie gelesen, die Medea des Euripides, der zu den Großen Drei der Tragödiendichtung gezählt wird. In der Medea werden Konflikte als Resultat von Migration sowie die zweifelhafte Rolle der Frau thematisiert.

Der Abschluss

Am Ende der Jahrgangsstufe 11 erhält jeder Griechischschüler bei mindestens ausreichenden Leistungen das Graecum, das, analog zum Latinum, sichere Kenntnisse der griechischen Sprache und Literatur bescheinigt.

Niklas Wiskandt

Fachgruppe

 

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  SiLP Griechisch Sek I

  SiLP Griechisch S2 + Leistungsbewertung

  Hausaufgabenkonzept Griechisch

Informatik

Informatik in der Erprobungsstufe

In der Erprobungsstufe (Klasse 5 und 6) bieten wir den Neigungskurs Robotik an. Dort lösen die Kinder mit den Lego Mindstorms Robotern kniffligen Aufgaben und lernen die Grundzüge der Algorithmik.

In der 6. Klasse nimmt der Neigungskurs am FLL Roboterwettbewerb teil.

 

Grundprinzipien des Informatikunterrichts im Wahlpflichtbereich

Der Informatikunterricht ist projektorientiert gestaltet, damit das erworbene Wissen direkt im konkreten Kontext angewendet werden kann.

Im Kontext HTML, Kryptologie, Datenschutz und Microcontroller wird neben den fachlichen Inhalten auch das Wissen zu Projektortanisation und Teamarbeit vermittelt.

 

Informatik außerhalb des Unterrichts

Durch außerunterrichtliche Angebote wollen wir unsere Begeisterung für das Fach Informatik den Schülerinnen und Schülern weitergeben.

Die Robotik ist ganz stark am LFG. Seit Jahren nehmen wir an Robotik Wettbeweben teil. Hier waren wir schon dabei: Robolympics (ausgerichtet von der Universität Duisburg-Essen und der ITQ), First Lego League und der zdi-Robotikwettbewerb.

Im Jahr 2014 hat der INFORMATIK-BIBER Wettbewerb Einzug am LfG erhalten und bringt seitdem jährlich die Köpfe zahlreicher Kinder und Jugendlichen durch knifflige Aufgaben zum Rauchen.

Begleitet wird der Biber am Lfg vom der HOUR OF CODE. Es ist eine globale Bewegung, die mehrere Millionen Schülerinnen und Schüler in über 180 Ländern erreicht. Jeder kann, egal wo, eine Hour of Code Veranstaltung organisieren. Einstündige Tutorials sind dazu in 30 Sprachen verfügbar. Seit diesem Jahr unterstützt auch das LfG diese Initiative.

Der Informatik-Biber Wettbewerb findet immer fast zeitgleich mit der Education Week statt, in der die Teilnahme an der HOUR OF CODE durch Urkunden belohnt wird. Seit 2014 begeistern diese beiden Angebote am LFG Schülerinnen und Schüler für Informatik.

Fachgruppe

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  SiLP Informatik

Kunst

Fachgruppe

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  Leistungsbewertung Kunst

  SiLP Kunst S2 (Q1 und Q2) Abitur 2019

  SiLP Kunst S1

  SiLP Kunst S2 EF Stand

Latein

Latein am LfG – ab Klasse 5 oder 6

Am Landfermann-Gymnasium ist es möglich, Latein ab Klasse 5 oder 6 zu lernen. Was aber kann für die Wahl dieses Faches sprechen? Ein Schüler, dessen „Profil“ gut zum Fach Latein passt, würde zum Beispiel sagen:

  • Ich denke lieber gründlich nach, bevor ich etwas sage!
  • Ich kann mir Sachen leichter merken, wenn ich die Regel erkenne!
  • Mathe macht mir Spaß. Ich tüftle gerne Lösungen heraus!
  • Die Aussprache ist schwierig an Englisch!
  • Andere Länder und Zeiten finde ich spannend!

Solche Interessen und Neigungen können ein Hinweis darauf sein, dass dem Schüler oder der Schülerin das Fach Latein liegen wird. Natürlich müssen aber nicht alle zwingend vorhanden sein, damit er oder sie in dem Fach Freude und Erfolg haben wird.

Nun zu den Zielen des Lateinunterrichts. Was soll erreicht werden?

  1. Wir sehen Latein als grundsätzlichesModell von Sprache: Am Beispiel Latein sollen die Schülerinnen und Schüler erkennen, wie Sprache überhaupt „funktioniert“.
  2. Latein dient uns zur„historischen Kommunikation“: Wir wollen unsmit einer anderen (fernen) Welt auseinandersetzen. Über die Sprache wollen wir uns mit dem Leben und Denken in der Antike befassen (und dieses mit der heutigen Welt vergleichen).

Die Arbeitsweise im Lateinunterricht unterscheidet sich sehr von derjenigen in den modernen Fremdsprachen wie Englisch oder Französisch:

Zunächst einmal ist die Unterrichtssprache Deutsch. Dann aber ist entscheidend: Lateinische Texte werden erschlossen und in gutes Deutsch übersetzt. Dabei ist ein mikroskopisches Lesen gefordert. Es wird bewusst langsam und genau vorgegangen, um zu einer korrekten Übersetzung zu kommen. Es wird also z.B. zunächst jede Wortendung präzise analysiert, um Klarheit über den grammatischen Aufbau eines Satzes herzustellen. Nach dem Übersetzen wird der Text dann schließlich interpretiert.

Diese Arbeitsweise zeichnet den Lateinunterricht aus und bildet einen wichtigen Schwerpunkt. Auf dem Weg dahin kommen selbstverständlich von Anfang an stets vielfältige und abwechslungsreiche Methoden von der Bildbetrachtung bis zu gestalterischen und Bewegungs-Elementen bei allen Themenschwerpunkten und Erarbeitungsschritten zum Einsatz, wie man sie aus dem Lateinunterricht früherer Zeiten noch nicht gewohnt war.

Schließlich nimmt auch das Training gegenseitigen Lehrens und Korrigierens – und somit das Erlernen einer angemessenen Metakommunikation über Sprache – einen wichtigen Raum im Unterricht ein. Diese Kompetenz ist von hoher Relevanz über den Rahmen des Faches Latein hinaus.

Natürlich geht es vielen, die Latein lernen, auch darum, das sogenannte Latinum zu erwerben. Für bestimmte Fächer an den Universitäten ist es nach wie vor Voraussetzung. Man bekommt es unter den folgenden Bedingungen:

  • Teilnahme am Lateinunterricht von Klasse 5 bis 9 bzw. von Klasse 6 bis 10
  • Abschlussnote (Zeugnis): mindestens vier

 

Fachgruppe

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  SiLP Latein S1I L5

  SiLP Latein Sek I L6

  SiLP Latein S2 EF Gk

  SiLP Latein S2 Q1/Q2

  Hausaufgabenkonzept Latein

  Hausaufgabenkonzept Latein

Mathematik

„Eilig und ohne wirkliches Verstehen eingesammeltes Wissen wird
nicht nur vergessen, sondern hinterlässt sogar Blindheit.“
(Martin Wagenschein)

Als exakte Wissenschaft hat die Mathematik im Lauf der Jahrhunderte immer wieder angemessene Hilfsmittel zur Beschreibung des Kosmos und zur Lösung technischer Probleme entwickelt. Natur- und Geisteswissenschaften bedienen sich ihrer auf vielfältige Weise. Ihre Klarheit und Genauigkeit, aber auch ihr Erfindungsreichtum stellen die Fähigkeit des menschlichen Geistes beeindruckend dar, abstrakte Begriffe zu bilden und logisch und folgerichtig zu „denken“.

Als Schulfach vermittelt Mathematik grundlegende Rechentechniken zur Lebensbewältigung (z.B. Bruchrechnen, Prozentrechnung), anschauliche Modellbildung (Geometrie) und die Einführung in komplexe formale Systeme (Differentialrechnung u.a.).

Sie lehrt das produktive Suchen, Finden und kritische Prüfen. Der Lernende wird dazu angehalten, seine Gedanken ständig zu präzisieren und formal korrekt zum Ausdruck zu bringen. Angestrebt werden Anwendungsbezogenheit, Handlungsorientierung und ganzheitliches Lernen. Aktive Lernprozesse fördern die schöpferische Leistung der Schüler, beleben den Unterricht und erhöhen die Merkfähigkeit.

Verständiges Lernen verbessert somit die sichere Kenntnis und problemorientierte Anwendung mathematischer Inhalte, sodass die Schüler die Anforderungen in Studium und Beruf meistern und darüber hinaus zu einer Urteilsfähigkeit gelangen, die sie davor schützt, sich gängigen Denkmustern unkritisch anzuschließen.

 Mathematik am Landfermann-Gymnasium

Das Landfermann-Gymnasium verfolgt diese pädagogische Zielsetzung u.a. durch

— ein Angebot im Neigungskursbereich der Erprobungsstufe, z.B. kreative Mathematik.

— intensive individuelle Förderung innerhalb und außerhalb des Unterrichts, Förderkurse in nahezu allen Jahrgangsstufen und innerhalb der Hausaufgabenbetreuung.

— den Medieneinsatz im Unterricht, besonders computergestützte Lern- und Arbeitstechniken.

— Präsentationen und kleine (fächerverbindende) Projekte, mit denen sich Mathematikkurse in der   Schulöffentlichkeit (evtl. sogar darüber hinaus) präsentieren.

— besondere Förderung leistungsstärkerer Schüler, durch Wettbewerbe innerhalb der Schule oder auf höherer Ebene und die Möglichkeit zur Teilnahme am Unterricht in höheren Klassen (als Teil des Begabtenkonzepts der Schule).

— Qualitätssicherung durch intensive Themenabsprache und Vergleichsarbeiten in parallelen Lerngruppen.

— Transparenz in Bewertung und Notengebung (siehe dazu: Schulinternes Bewertungskonzept im Fach Mathematik, mündliche Bewertung).

 

Graphiktaschenrechner

Die ab 2014 verpflichtende Einführung der Graphikrechner in der Sekundarstufe II wurde am Landfermann-Gymnasium schon im Jahr zuvor umgesetzt. Das Modell  Texas Instruments NSpire CX wurde für die Jahrgänge 10 und 11 kostengünstig angeschafft und wird im Unterricht und in den Klausuren genutzt.

Für soziale Härtefälle stellt die Schule Leihgeräte in ausreichender Anzahl zur Verfügung.

Fachgruppe

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  SiLP Mathematik

Musik

 

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  Hausaufgabenkonzept Musik

  Leistungsbewertung Musik

  SILP S1 Musik

  SILP S2 Musik

Pädagogik

„Man kann einen Menschen nichts lehren,
man kann ihm nur helfen,
es in sich selbst zu entdecken.“
(
Galileo Galilei)

Pädagogik – was ist das eigentlich für ein Fach?“ Wenn Schülerinnen und Schüler aus unteren Jahrgangsstufen das erste Mal hören, dass Pädagogik Bestandteil des Fächerkanons ist, haben sie oft nur eine vage Vorstellung von den Themen und Methoden, die im Pädagogikunterricht behandelt werden bzw. zum Einsatz kommen. Fragt man Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, die dieses Fach belegen, so fallen die Antworten auf diese Frage sehr vielseitig aus. Versucht man, diese Antworten zu bündeln, kann man das Unterrichtsfach Pädagogik wie folgt beschreiben:

Im Fokus des Unterrichts steht der Mensch. Wir Pädagogen sind daran interessiert, mithilfe wissenschaftlicher Theorien und Erkenntnisse z. B. aus den Bereichen der Biologie, Psychologie, Soziologie und Geschichte einen Blick auf allgemeine menschliche Entwicklungsprozesse zu werfen. Man darf den Pädagogikunterricht jedoch nicht als schlichtes Konglomerat unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen verstehen. Vielmehr geht es vor allem darum, die wissenschaftlichen Erkenntnissen zur menschlichen Entwicklung stets unter eine pädagogische Leitperspektive zu stellen. Was bedeutet das? Für uns als Pädagogen ist es interessant, zu erforschen, welche Bedingungen an eine erfolgreiche Erziehung und Entwicklung gestellt werden müssen.

„Erziehung müssen alle lernen!“ – Dieses treffende und unerschütterliche Credo des Pädagogikunterrichts bedeutet jedoch nicht, dass wir als Pädagogen ein Rezeptbuch für erfolgreiche Erziehung gestalten. Vielmehr betrachtet der  Pädagogikunterricht auf der Grundlage wissenschaftlicher Theorien und Modelle, wie Erziehungsprozesse gestaltet werden können, um eine erfolgreiche Entwicklung des Individuums innerhalb der Kindheits- und Jugendphase zu gewährleisten.

Um dies zu erreichen, kommen viele verschiedene Methoden zum Einsatz:

  • Analyse interessanter wissenschaftlicher Fachtexte (um eine angemessene wissenschaftliche Fachgrundlage zu legen)
  • Analyse von Fallbeispielen und Beispielbiographien
  • Analyse von Filmmaterial
  • Durchführung und Analyse von Rollenspielen
  • Durchführung eines einwöchigen Sozialpraktikums (z. B. in einer Kita, einem Kindergarten o. ä.).

Dies sind nur einige der Methoden, die im Pädagogikunterricht bedeutsam sind. Im Wesentlichen verfolgt das Fach hierdurch zwei Ziele: Zum einen geht es darum, wissenschaftlich fundiert zu arbeiten und in allgemeine Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens einzuführen. Dies ist notwendig, damit man eine fachliche Orientierung für die Analyse alltäglicher Beispiele aus den Bereichen Familie und Schule erlangt und auch auf die Herausforderungen eines späteren Studiums vorbereitet wird. Zum anderen geht es darum, die eigenen pädagogischen Handlungsmöglichkeiten weiter zu entwickeln, denn mit Erziehung hat jeder von uns zu tun, sei es als Kind, als zukünftiger Elternteil oder als jemand, der später in einem pädagogischen Beruf arbeiten möchte. Da dies im Unterricht immer nur bedingt funktionieren kann, ist das einwöchige Sozialpraktikum notwendiges Kernelement der Laufbahn eines Pädagogikschülers bzw. einer Pädagogikschülerin. Hierbei besteht die Möglichkeit, ganz konkret Kinder zu beobachten und diese Beobachtungen mit dem bisher erlangten pädagogischen Wissen zu verknüpfen, was eine einmalige und für das Fach unverzichtbare Perspektive mit sich bringt und seit Jahren von Schülerinnen und Schülern unserer Schule sehr geschätzt wird, weil es neben der Vertiefung von Fachwissen und pädagogischen Erkenntnissen auch sehr viel Spaß macht.

Aber nicht nur die Analyse und Reflexion anderer Individuen wird durch das Unterrichtsfach unterstützt. Letzten Endes macht es auch den besonderen Reiz des Faches aus, dass man sich selbst im Laufe der Zeit besser verstehen lernt und dadurch die eigene Biographie und Entwicklung reflektieren kann.

Die Analyse von Entwicklungs- und Erziehungsprozessen erfolgt – sofern man das Unterrichtsfach im Verlaufe der gesamten Oberstufe wählt – innerhalb von sechs Schulhalbjahren, in denen einzelne Inhaltsfelder behandelt werden. Interessante Schwerpunktthemen sind z. B. „Erziehungsstile und –ziele in verschiedenen Kulturen und geschichtlichen Zusammenhängen“, „Modelle zur Erklärung von Entwicklungsprozessen in der Kindheits- und Jugendphase“, „Einblick in reformpädagogische Schulformen“, „Erklärungsansätze zur Entstehung von Aggression und Gewalt“, „Erziehung im Nationalsozialismus“ und „Entwicklung von Identität“.

Zum Schuljahr 2014/15 tritt ein neuer Lehrplan in Kraft. Insbesondere die Handlungskompetenzen, auf die es im Fach Pädagogik besonders ankommt, sollen noch stärker ausgebildet werden. Sobald das schulinterne Curriculum fertig gestellt ist, wird es hier veröffentlicht. Vorerst kann man sich an dem noch gültigen Lehrplan orientieren, der in seinen Grundzügen auch zukünftig noch gelten wird.

Sonja Hermes-Zafati

Fachgruppe

 

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  Hausaufgabenkonzept Pädagogik

  Leistungsbewertung Pädagogik

  SILP Pädagogik S2

Philosophie

Praktische Philosophie in Stufe 5 bis 9 und Philosophie in der Oberstufe
Warum darf der das? Wissen wir wirklich, was wir zu wissen meinen? Ist der Mensch gut oder böse? Heiligt der Zweck die Mittel? Was hat es mit dem kategorischen Imperativ auf sich?
Warum sollten wir uns überhaupt mit philosophischen Fragen beschäftigen?
Das Fach Philosophie ist das richtige für alle, die bereit sind, sich nicht mit einfachen Antworten zufrieden zu geben. Die es aushalten können, keine endgültigen Lösungen mit nach Hause zu nehmen. Die aber trotzdem nicht einfach losreden, sondern zunächst nachdenken und ihre Meinung sinnvoll begründen — und sich gegebenenfalls von besseren Argumenten anderer überzeugen lassen.

Das Wort „Philosophie“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt „Liebe zur Weisheit“. In den Stufen 5 bis 9 beschäftigen wir uns im Fach Praktische Philosophie mit sehr alltagsnahen Beispielen, z.B. werden Fragen diskutiert wie „Wer bin ich?“, „Ist der Mensch von Natur aus böse?“, „Kann irgendwann eine Maschine das Denken übernehmen?“, „Können wir frei entscheiden?“

In der Oberstufe (ab Stufe 10) lernen wir zentrale Positionen berühmter Philosophen und wichtige philosophische Strömungen kennen. Verbindlich werden Themen der Anthropologie (Was ist der Mensch?), der Ethik (Wie sollen wir handeln?), der Staatsphilosophie (Wie sieht der ideale Staat aus?), der Erkenntnistheorie sowie der Wissenschaftstheorie (Worauf gründet sich unser Wissen?) behandelt.

Fachgruppe

 

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  Hausaufgabenkonzept und Individuelle Foerderung Philosophie

  SiLP Philosophie S2

  SiLP PPL 5-9

  Leistungsbewertung Philosophie S1

  Übersichtsraster Unterrichtssequenzen 5-12

Physik

„Der Fortgang der wissenschaftlichen Entwicklung ist im Endeffekt eine ständige Flucht vor dem Staunen.“
Albert Einstein

Der Mensch ist von Natur aus neugierig und trachtet immer schon danach, die ihn umgebende Welt zu verstehen. Seit der Erfindung der Schrift haben wir nach Wegen gesucht die Verwirrende Vielfalt von Ereignissen, die wir beobachten, zu ordnen. Die Suche nach Ordnung hat eine Vielzahl von Formen angenommen: eine ist die Religion, eine andere ist die Kunst und eine dritte die Wissenschaft.

In der Naturwissenschaft Physik geht es um Materie und Energie, um die Prinzipien, die die Bewegungen von Teilchen und Wellen bestimmen, um die Wechselwirkungen zwischen Teilchen und um die Eigenschaften von Molekülen, Atomen, Atomkernen und ausgedehnteren Systemen wie Gasen, Flüssigkeiten und Festkörpern.

Die Physik ist die Grundlagenwissenschaft der unbelebten Natur.

Physik wird am LfG in der Sekundarstufe I beginnend mit der Jahrgangsstufe 6 durchgehend unterrichtet. Zunächst stehen nur phänomenologische Inhalte im Vordergrund, die z.B. durch zahlreiche Schülerexperimente beobachtet, beschrieben und erklärt werden können. Einfache mathematische Betrachtungen werden ab der Stufe 7 Teil des Physikunterrichtes.

In der Sekundarstufe II wird das Fach zunächst als Grundkurs und ab der 11 auch als Leistungskurs angeboten. Der Physik LK am LfG kommt regelmäßig zustande. Hier werden die mathematischen Aspekte der Physik deutlich wichtiger: so rundet die Physik den Mathematikunterricht sinnvoll ab, indem zahlreiche mathematischer Methoden praktisch angewendet werden.

Fachgruppe

 

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  Checkliste Sicherheit Physik am Landfermann

  Hausaufgabenkonzept Ph

  Leistungsbewertung Ph

  SILP Physik S1

  SILP Physik S2

Politik/Wirtschaft, SoWi

Die Schülerinnen und Schüler des Landfermann-Gymnasiums sollen im Sinne Europas lernen. Sie sind Bürger und die zukünftigen Arbeitskräfte in einem vereinten Europa, ihnen soll bewusst werden, dass ihre Schule eine Europaschule ist und dass an ihrer Schule der Europagedanke in der Schulgemeinschaft gelebt wird. Dazu gehört auch der bilinguale Bildungsgang, der eine der Hauptvoraussetzungen für die Europaschulzertifizierung ist. Ab Jahrgangsstufe 8 wird im bilingualen Zweig Politik/Wirtschaft auf English unterrichtet.

 

Das Fach Politik/Wirtschaft in der Sekundarstufe I befasst sich mit den Formen und Problemen unseres Zusammenlebens. Die Themen nehmen von der Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler ihren Ausgang, werden im Laufe der Schuljahre allmählich komplexer. In der Jahrgangsstufe 5 wird zu Beginn des Schuljahres ein Schwerpunkt auf soziales Lernen gesetzt. Im Sinne von RAD – Respekt, Aufmerksamkeit und Disziplin lernen die Schülerinnen und Schüler sich in ihrer neuen Gemeinschaft zurechtzufinden und mit Schwierigkeiten in der Gruppe umzugehen. Es soll vor allem ein Bewusstsein für ein gewaltfreies und höfliches Miteinander geschaffen werden. Darüber hinaus werden die unten aufgeführten Themen in der Sek I behandelt.

 

 

 

Kl. 5

Soziales Lernen

Demokratie in der Schule und in der Gemeinde, Bedürfnisse und Konsumverhalten, Geld, Müll ,Wasser , Umwelt , Kinder in Deutschland und in sog. Entwicklungsländern , soziale Gruppen , Familien, Konflikte

Mediennutzung: Werbung, Computer, Handy

 

 

 

2 Wstd.

 

 

Kl.8

Politisches System der Bundesrepublik Deutschland,

Political Systems And How They Work

Markt und Preise

The Labour Behind The Label

Arbeit und Beruf in einer sich verändernden Welt

Zeitungen, Pressefreiheit, neue Medien

Europäische Union

 

 

 

2 Wstd.

 

 

Kl.9

Parteien, Wahlen, Regierung

Laws And Regulations

Klimawandel und Umweltschutz

Your Carbon Footprint

Sozialstaat, Sozialpolitik

Orientierung für Jugendliche

 

 

2 Wstd.

 

 

Das Fach Sozialwissenschaften in der Sekundarstufe II

Seit dem Schuljahr 2015/16 können Schülerinnen und Schüler das Fach Sozialwissenschaften als eines ihrer Schwerpunktfächer für die 3 Oberstufenjahre wählen, auf jeden Fall als 3-stündigen Grundkurs. Bei ausreichendem Fachlehrerangebot wäre dann für die Q1 (11.Jgst.) und Q2 (12.Jgst.) auch die Wahl eines 5-stündigen Leistungskurses möglich. Leistungskurse sind immer schriftliche Abiturfächer. Das Grundkursfach können die Schülerinnen und Schüler als schriftliches Fach wählen. In diesem Fall müssen sie sich zu Beginn der Q2 entscheiden, ob sie das Fach als 3. (schriftliches) oder als 4. (mündliches) Abiturfach nehmen wollen.

Schülerinnen und Schüler, die in der Oberstufe Sozialwissenschaften weder als fortlaufenden Grund- noch als Leistungskurs gewählt haben, sind verpflichtet, in der Q2 (12) den Zusatzkurs Sozialwissenschaften zu belegen.

 

Sozialwissenschaften als fortlaufender SekII-Kurs

In der Einführungsphase (Jgst. 10/EF) stehen die drei Grundwissenschaften der Sozialwissenschaften auf dem Lehrplan: In der Politikwissenschaft geht es um die Grundlagen des deutschen politischen Systems, insbesondere um die Prinzipien unseres Verfassungssystems, (eher kurz wiederholend) um die Bedeutung der politischen Institutionen sowie die Parteien und das Wahlsystem.

Bei der Wirtschaftswissenschaft stehen Grundlagen wie das Menschenbild, Grundbegriffe, Wirtschaftskreislauf, volkswirtschaftliche Gesamtrechnung und vor allem Wirtschaftssysteme im Vordergrund. Einen besonderen Schwerpunkt bildet das deutsche Wirtschaftssystem der Sozialen Marktwirtschaft mit der Untersuchung von Idee und Wirklichkeit.

Im Mittelpunkt der Einführung in die Soziologie steht das Verhältnis bzw. die Vermittlung zwischen Individuum und Gesellschaft. Über die Bearbeitung verschiedener theoretischer Ansätze zur Erklärung dieser Vermittlung soll einerseits Verständnis für die Vielfalt der Betrachtungsweisen entstehen wie auch Grundlagen für das Verstehen der Sozialisation des Menschen geschaffen werden.

In der Einführungsphase entscheiden die Schülerinnen und Schüler, ob sie das Fach Sozialwissenschaften mit Klausuren belegen wollen: Im ersten Halbjahr eine, im zweiten Halbjahr zwei.

In den vier Halbjahren der Qualifikationsphase (Jgst. 11/12, Q1/Q2) sind durch den Lehrplan vier Inhaltsfelder – allerdings nicht mit dem Zeitvolumen für je ein Halbjahr, sondern nur insgesamt – verbindlich vorgeschrieben.

Beim Inhaltsfeld „Wirtschaftspolitik“ sollten verschiedene Theorieansätze und die wirtschaftspolitische Praxis in ihrer wechselseitigen Beeinflussung – wenigstens an einzelnen wichtigen historischen und aktuellen Beispielen – erarbeitet werden, auch um die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten für die Bearbeitung aktueller wirtschaftspolitischer Herausforderungen anwenden zu können. Zusätzlich zum Grundkurs sollte sich der Leistungskurs mit der Europäischen Zentralbank beschäftigen.

Unserem Konzept der Europaschule kommt das Inhaltsfeld „Europäische Union“ entgegen, bei dem wir überstaatliche Zusammenarbeit zwischen Friedensmodell und Krise erarbeiten wollen. Es geht dabei von der historischen Entstehung über die Institutionen, den Binnenmarkt, verschiedene Integrationsmodelle bis zu Krisenbewältigungsstrategien.

Das Inhaltsfeld „Globale Strukturen und Prozesse“ befasst sich mit Strukturen und Modellen der internationalen Ordnung, mit der Analyse (mindestens) eines internationalen Konflikts, mit der UNO (ggfs. auch der NATO), fragt nach der Gültigkeit bzw. Durchsetzbarkeit von Menschenrechten und Demokratie international, untersucht Merkmale, Dimensionen und Auswirkungen der Globalisierung. Je nach Zeitverfügbarkeit, und das heißt wohl eher im Leistungskurs könnten zudem internationale Wirtschaftsbeziehungen (insbesondere der Nord-Süd-Konflikt) und der Wirtschaftsstandort Deutschland im Weltgefüge behandelt werden.

Das Inhaltsfeld „Strukturen sozialer Ungleichheit, sozialer Wandel und soziale Sicherung“ ist – auch schon von seiner fachwissenschaftlichen Breite her – besonders geeignet, im Hinblick auf das Abitur eine Art von abschließender Gesamtschau vorzubereiten. Hier geht es um die Entstehung der modernen Gesellschaft mit den Modernisierungs- als Dynamisierungsprozessen, dann um die Erscheinungsformen und Auswirkungen sozialer Ungleichheit sowie als Erklärungsversuche dafür um Modell und Theorien gesellschaftlicher Ungleichheit. Der Leistungskurs dürfte hier zusätzliche Schwerpunkte setzen mit den Theorien des sozialen Wandels und den Wandlungen in der Arbeitswelt. Anspruch und Wirklichkeit sozialstaatlichen Handelns würden dieses Inhaltsfeld für sich genommen abschließen können.

Um aus allen Qualifikationsphasen-Inhaltsfeldern wichtige Aspekte – quasi besonders vorbereitend für das Abitur – zusammenführen zu können, sollten die SW-Kurse sich abschließend mit „Auswirkungen des Wandels auf Politik, Wirtschaft, Großgesellschaft wie auch Familie und Charakterstrukturen“ befassen.

Wer Sozialwissenschaften als Prüfungsfach ins Abitur nehmen möchte, muss das Fach in der Qualifikationsphase schriftlich wählen. Dann stehen je Halbjahr zwei Klausuren an, in 12,2 nur eine. Ähnlich wie die Unterrichtszeit sind auch die Klausuren im Leistungskurs umfangreicher als Im Grundkurs.

 

Sozialwissenschaften als Zusatzkurs (in Jgst. 12/Q2)

Dieser dreistündige Zusatzkurs orientiert sich inhaltlich an der sozialwissenschaftlichen Grundbildung, wie sie in der Jahrgangsstufe 10/EF mit den Grundlagen in den drei Teilwissenschaften auf dem Lehrplan steht. Also:

  • Grundlagen der Politik in Deutschland und in Europa, durchaus auf dem Wege über aktuelle politische Fallbeispiele;
  • Grundlagen der Wirtschaft, insbesondere des deutschen Wirtschaftssystems der Sozialen Marktwirtschaft;
  • Grundlagen der Soziologie: Sozialisation, soziale Ungleichheit und sozialer Wandel.

 

Fachgruppe

 

Downloads

  Leistungsbewertung, Hausaufgaben PW SEKI

  SiLP PW

  SiLP SoWi KLP

Religion

Gibt es einen Gott? Warum existiere ich eigentlich? Was bedeutet der Glaube an ein Leben nach dem Tod? Was ist Gerechtigkeit und warum sollen wir gerecht handeln? Warum wurden und werden Menschen auf Grund ihres Glaubens verfolgt? Weshalb gibt es eigentlich katholischen und evangelischen Religionsunterricht?

Diese und viele weitere Fragen stehen im Mittelpunkt eines Religionsunterrichts, der nicht nur Wissen vermitteln, sondern ebenso Glauben reflektieren, verstehen und zu unserer Lebenswelt in Beziehung bringen möchte.

Die Schülerinnen und Schüler erlernen, eigene Werte zu bilden und sich kritisch mit diesen auseinanderzusetzen. Sie werden geschult, eigene Meinungen zu entwickeln, zu vertreten und mit denen anderer in einen Dialog zu bringen. Dies wird z. B. ermöglicht durch das Einüben von Perspektivwechseln, das Schaffen einer Diskussionskultur, die Begründung und Reflexion eigener Standpunkte, die (über kognitives Lernen hinausgehende) Einholung der emotionalen Ebene.

So erhalten in diesem Zusammenhang auch individuelle Erfahrungen und individuelles Vorwissen der Schülerinnen und Schüler ihren Raum.

Darüber hinaus werden Möglichkeiten zum praktischen Engagement und zu spiritueller Erfahrung angeboten, beispielsweise durch die Gestaltung von Gottesdiensten, der Teilnahme an „Tagen religiöser Orientierung“, das Mitmachen bei der Kinderfastenaktion.

Insbesondere in diesen Bereichen kooperieren die Fachschaften Evangelische und Katholische Religionslehre eng miteinander.

Des Weiteren bestehen Kooperationen mit der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg (Salvatorkirche) und der katholischen Karmelkirche.

Fachgruppe ev. Religionslehre

 

Fachgruppe kath. Religionslehre

 

Downloads

  ev. Religion Hausaufgabenkonzept

  ev. Religion Leistungsbewertung

  ev. Religion Schulinternes Curriculum LfG - S I

  ev. Religionslehre - Schulinternes Curriculum Sek II

  Kath ReligionHausaufgabenkonzept

  Kath. Religion Leistungsbewertung

  SiLP Kath. Religion S2

  SiLP Kath. Religion S1

Spanisch

Aufgaben und Ziele des Faches im Allgemeinen

Das Erlernen der spanischen Sprache eröffnet den SchülerInnen Zugang zur gesamten spanischsprachigen Welt, d. h. zu Wertvorstellungen, Gesellschaftssystemen, Wirtschafts-formen und Kulturen in 26 Staaten in vier Erdteilen. Spanisch ist Verkehrs- und Amtssprache in vielen Teilen der Welt; für 400 Millionen Menschen ist Spanisch Muttersprache, es ist offizielle UNO-Sprache und gehört zu den offiziellen Sprachen vieler weiterer internationaler Organisationen. Spanisch ist eine Weltsprache und zweite Handelssprache nach Englisch. Die Mitgliedschaft in der EU und das Zusammenwachsen Europas in umfassender Weise intensivieren den innereuropäischen Austausch, d.h. die Präsenz von Spaniern in anderen europäischen Ländern und in den Organen der EU wird ebenso zunehmen wie der beruflich und privat bedingte Aufenthalt von Nicht-Spaniern in Spanien.

Außer in politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen spielt die spanische Sprache vor allem als Trägerin und Vermittlerin von Kulturen in Spanien und Lateinamerika eine bedeutende Rolle: Über die spanische Sprache wird der Zugang zu unterschiedlichen europäischen Traditionen in den Regionen Spaniens und zu lateinamerikanischen Kulturen eröffnet. Hier übernimmt das Spanische vielfach eine Mittlerfunktion. International bedeutsam sind aktuelle und historische literarische Werke aus Spanien und Lateinamerika sowie Filme und Musik aus dem spanischsprachigen Raum.

Um die Standards für eine Grundbildung im Fach Spanisch zu erreichen, werden unserem Spanischunterricht die folgenden Leitziele zugrunde gelegt:

– Unser Spanischunterricht entwickelt kommunikative Fähigkeiten: im Fokus stehen hierbei „Hörverstehen/Hör-Sehverstehen“, „Sprechen“, „Leseverstehen“, „Schreiben“ und „Sprachmittlung“.

– Unser Spanischunterricht entwickelt darüber hinaus interkulturelle Fähigkeiten; es werden Lerngelegenheiten bereitgestellt, damit die SchülerInnen – auf der Basis eines Orientierungswissens zu exemplarischen Themen und Inhalten – Verständnis für andere kulturspezifische Denk- und Lebensweisen, Wertvorstellungen und gesellschaftliche Zusammenhänge mit denen spanischsprachiger Kulturen tolerant und kritisch vergleichen können.

– Unser Spanischunterricht entwickelt zudem methodische Fähigkeiten für das Arbeiten mit Sachtexten und literarischen Texten sowie mit Medien, für die aufgabenbezogene, anwendungsorientierte Produktion von gesprochenen und geschriebenen Texten, für Formen des selbstgesteuerten und kooperativen Sprachenlernens als Grundlage für den Erwerb von weiteren (Fremd-)Sprachen sowie für das lebenslange selbstständige (Fremd-)Sprachenlernen.

Zentrales Leitziel des Spanischunterrichts am LfG: Interkulturelle Handlungsfähigkeit

Was bedeutet interkulturelle Handlungsfähigkeit?

Interkulturelle Handlungsfähigkeit ist ein zentrales Leitziel unseres Spanischunterrichts. Es meint zunächst, dass die SchülerInnen ein zunehmend differenziertes Repertoire sprachlicher Mittel auf allen Ebenen des Sprachsystems erwerben und diese Kenntnisse in konkreten Situationen einsetzen können. Handlungsfähigkeit bedeutet in diesem Zusammenhang, dass sich die SchülerInnen sprachliche Mittel und kommunikative Fertigkeiten in der spanischen Sprache mit dem Ziel aneignen, damit solche Aufgaben und Anforderungen zu bewältigen, die sich in der Lebenswirklichkeit komplex und differenziert stellen.

Der Spanischunterricht muss also Spracherwerbsprozesse an grundlegenden komplexen Aufgaben und Situationen privater und beruflicher Sprachverwendung orientieren und den SchülerInnen die Techniken und Methoden anbieten, die ihnen ermöglichen, selbst Verantwortung für die Fortsetzung des sprachlichen Lernens innerhalb und außerhalb von Schule zu übernehmen.

Unser Spanischunterricht gibt authentische Einblicke in die Vielfalt der Lebenswirklichkeiten Spaniens, der spanischsprachigen Länder Lateinamerikas sowie der spanischsprachigen Bevölkerung der USA und fördert gezielt die Bereitschaft zur Selbstreflexion. Die Thematisierung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen verschiedenen Auffassungen, Lebensweisen, Werten und Normen ist im Sinne einer Orientierung an den Menschenrechten und im Hinblick auf die Bildung eines „europäischen Hauses“ unerlässlich.

 

Interkulturelle Handlungsfähigkeit am LfG:

Das oberste Ziel unseres Spanischunterrichts – die interkulturelle Handlungsfähigkeit – unterteilt sich in folgende Teilziele:

– Unsere SchülerInnen sollen in verschiedenen Begegnungssituationen mit Spanisch sprechenden Menschen und der spanischen Kultur innerhalb und außerhalb der Schule sprachlich handlungsfähig sein.

– Sie sollen ihre Bewusstheit für Sprache und sprachliche Kommunikation im Umgang mit dem Spanischen erweitern und sich dabei auf Einsichten und Kenntnisse stützen, die sie während ihrer Schullaufbahn stetig ausbauen.

– Sie sollen im Sinne des interkulturellen Lernens in der Lage sein, anderen Lebensformen, kulturellen Verhaltensmustern und Wertesystemen offen und tolerant zu begegnen sowie die eigenen Haltungen und Einstellungen kritisch zu hinterfragen, kulturelle Missverständnisse zu antizipieren und Strategien zu entwickeln, daraus entstehende Konflikte zu bewältigen.

– Sie sollen zu einem sachgerechten und kritischen Umgang mit spanischen Texten und Medien befähigt werden, indem sie zunächst elementare Lern- und Arbeitstechniken und fachliche Methoden erlernen und diese zunehmend um ein methodisches Repertoire der Textrezeption und –produktion erweitern

 

Fachgruppe

 

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  SiLP Spanisch S1

  Hausaufgabenkonzept Spanisch

  SiLP Spanisch S2

  Spanisch Beurteilungskriterien S2

Sport

Die Fachschaft Sport setzt sich zur  Zeit aus insgesamt  8 Kolleginnen und Kollegen  zusammen, die in regem Austausch sowohl in Jahrgangsstufenteams als auch schulstufenübergreifend zusammenarbeiten.  So gelingt die optimale Nutzung der drei zur Schule gehörenden,  gut ausgestatteten Sportstätten und die ordentliche Wartung des vielfältigen Materials.

Der Schulhof des LfG kann im Sportunterricht genutzt werden und bietet neben leichtathletischen Anlagen auch genügend Platz, bei gutem Wetter sowohl Ballsportarten als auch individuelle sportliche Tätigkeiten und Trends auszuüben.

Ergänzt wird das Sportstättenangebot am LfG durch eine große Kletterwand und das dazugehörige Sicherungsmaterial. Mit ihrer Hilfe können die SchülerInnen in gesichertem Raum Wagnisse eingehen und lernen,  mit Verantwortung umzugehen.

Neben der Nutzung der erwähnten Sportanlagen besteht die Möglichkeit, für bestimmte Unterrichtsvorhaben das Leichtathletikstadion Wedau anzumieten. Ferner nutzt das LfG auch Schwimmstätten im Duisburger Raum; dazu zählen das Schwimmstadion in Wedau, das Schwimmbad Großenbaum und das Schwimmbad Neuenkamp. Dank dieser Schwimmbäder gelingt es, sowohl mit der Jahrgangsstufe 5 im zweiten Halbjahr als auch mit der Jahrgangsstufe 6 im ersten Halbjahr schwimmen zu gehen.

Am Landfermann-Gymnasium wird der Sportunterricht im Doppelstunden-System durch-geführt. So können sowohl aktive Bewegungszeiten als auch kognitive Unterrichtsphasen hinreichend berücksichtigt werden.

Die Unterrichtsvorhaben erstecken sich von großen Sportspielen über Partnerspiele  und individuelle Sportarten bis hin zum Wagnissport. Unsere KollegInnen bilden sich kontinuierlich  fort, um aktuelle Sportangebote in den Unterricht zu transferieren. So wird ein schülerorientierter Lebensweltbezug hergestellt und der Auftrag des Schulsports, die Jugendlichen zum lebenslangen Sporttreiben zu animieren, wahrgenommen.

Die Vermittlung der Inhalte erfolgt methodisch variabel, so dass ein ganzheitliches Lernen mit ‚Kopf, Herz und Hand‘, das  alle Lernkanäle und Sinne der SchülerInnen anspricht, gefördert wird. Auch erlebnispädagogische Elemente finden ihre Berücksichtigung in vielen Teilbereichen. So wird insbesondere das soziale Lernen der Jugendlichen gefördert.

In besonderem Maße kann auch die einwöchige Klassenfahrt der 8. Klassen, die die einzelnen Klassen wahlweise auch als Skifreizeit durchführen können, mit ihren sportlichen und pädagogischen Inhalten ein ganzheitliches und mehrperspektivisches Lernen der SchülerInnen unterstützen.

Für die SchülerInnen der Jahrgangsstufen 5 bis 7 besteht halbjährlich die Möglichkeit, einen Neigungskurs Sport anzuwählen, um ihren sportlichen Interessen auch in der Schule vertieft nachgehen zu können. In den einzelnen Stufen liegt der Schwerpunkt auf folgenden Themen: „Vielfältige Bewegungsspiele“ in der Stufe 5,  „Laufen, Springen, Werfen“ in der Stufe 6 und „Fit und kreativ“  in Stufe 7.

Am LfG werden jedes Jahr SchülerInnen aus den Jahrgangsstufen 8 – 10 zu SporthelferInnen, die sowohl in ihren Sportvereinen als auch an unserer Schule tätig werden können, ausgebildet. Sie können beispielsweise in unseren langen Mittagspausen vielfältige sportliche Möglichkeiten für andere SchülerInnen anbieten; außerdem unterstützen sie die Sportfachschaft bei sportlichen Wettkämpfen, Turnieren oder Sportfesten. Dazu zählen u. a. das jährliche Volleyballturnier der Oberstufenkurse, das fest etablierte Schwimmfest der Jahrgangsstufe 6, Spieleturniere der einzelnen Jahrgangsstufen und Leichtathletikwettkämpfe.

Die Mittagspause wird durch Angebote von LehrerInnen und SporthelferInnen möglichst aktiv gestaltet, so dass ein langer Schultag den SchülerInnen auch  Pausen zum ‚Austoben’ und aktiven Erholen bietet.

Fachgruppe

 

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  Leistungsbewertungskonzept Sport

  SiLP Sport S1

  SiLP Sport S2

  Unterrichtsvorhaben Sport EF

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