Wir heißen Talia Scholz und Markos Koulousis und wir sind in der Klasse 7c. Wir haben mit unserer Klasse und unserer Kunstlehrerin, Frau Nitz, an dem Schulcontest zur Ausstellung von Susan Hefuna im Museum Küppersmühle teilgenommen.
Die Bilder, Kleidungsstücke und Skulpturen in der Ausstellung, waren sehr unterschiedlich, denn manche waren bunt oder manche waren nur mit einem Bleistift gezeichnet. Sie waren oft mit dem ägyptischen Wort „Ana“ beschriftet. „Ana“ bedeutet „Ich“. Die Kunstwerke hatten auch eine ernste Bedeutung. Sie zeigten, dass Frauen in manchen Ländern nicht einmal das Wort „Ich“ aussprechen wollten aus Angst, denn es wurde so normalisiert, dass Frauen ihre Meinung nicht äußern durften und noch immer eingeschränkt sind, zum Beispiel indem sie den ganzen Tag zu Hause bleiben müssen und von anderen kaum gesehen und gehört werden. Deshalb kamen in vielen Kunstwerken Gitter vor. Diese stehen für Regeln, Systeme, Unterdrückung und Einschränkungen, zum Beispiel in Ländern wie Ägypten. Unsere Kunstlehrerin Frau Nitz hat uns alles gut erklärt und uns geholfen, die Bedeutung der Bilder zu verstehen. Sie hat uns motiviert, unsere eigenen Gedanken zu äußern, und hat dafür gesorgt, dass wir gut als Klasse zusammengearbeitet haben. Um den Contest zu gewinnen, sollten wir Aufgaben zu der Ausstellung lösen und wir durften sogar, im Stil der Künstlerin, etwas Eigenes zeichnen.
Am Ende haben wir uns sehr gefreut, dass wir ausgelost wurden und die 500 Euro gewonnen haben. Der Ausflug war spannend und sehr interessant. Wir wollen uns außerdem bedanken bei dem Team der Küppersmühle, weil sie uns sehr herzlich empfangen haben und uns bei jedem Kunstwerk erklärt haben, was es für eine Bedeutung hat.
