Gemeinsam gegen Ausgrenzung: Duisburger Schüler setzen ein starkes Zeichen in der Cubus Kunsthalle
Unter dem bewegenden Motto der Initiative „No Mobbing – Duisburg schaut hin“ wurde am 23.03.2026 eine besondere Ausstellung in der Cubus Kunsthalle offiziell eröffnet. Im Zentrum stehen künstlerische Arbeiten von Schüler*innen Duisburger Gesamtschulen, Gymnasien und Förderschulen, die sich intensiv mit den Themen Ausgrenzung, Mobbing und Zusammenhalt auseinandergesetzt haben.
Dazu gibt es einen gelungenen Beitrag von Studio 47, der hier verlinkt ist.
Ehemalige Schüler*innen des Leistungskurses Kunst sowie Schüler*innen der Jahrgangsstufe 5 und 7 des Landfermann Gymnasiums präsentieren in diesem Zusammenhang Kohlezeichnungen in Form eines Triptychons zum Thema Toleranz, einen Stopp-Motion Film zum Thema Ausgrenzung und verschiedene Collagen.
Die gezeigten Exponate spiegeln die persönlichen Perspektiven und Erfahrungen der jungen Generation wider. Ziel der Ausstellung ist es, das Thema Mobbing aus der Tabuzone zu holen und die Öffentlichkeit für ein achtsames Miteinander zu sensibilisieren und für Respekt und Vielfalt zu werben.
In ihrer Begrüßung betonten die Gastgeber die gesellschaftliche Relevanz des Projekts: Dr. Claudia Schaefer (Leiterin der Cubus Kunsthalle) hob die Kraft der Kunst hervor, schwierige Emotionen sichtbar zu machen und Brücken zwischen Menschen zu bauen. Dr. Hermann Bühlbecker (Franz Haniel Gymnasium) betonte in seiner Ansprache insbesondere die Aspekte Ausgrenzung und Eingrenzung, Für Bülent Akşen (Initiator No mobbing Kampagne) ist es besonders wichtig, dass das das Thema sichtbar wird, dass Betroffene gehört und gesehen werden und man ihnen eine Sprache gibt. Nicht zuletzt betont er die Wichtigkeit der Zivilcourage und die Unterstützung für Betroffene im Schulalltag.
“No Mobbing – Duisburg schaut hin“ ist eine stadtweite Kampagne, die Schulen vernetzt, um gemeinsam Präventionsarbeit zu leisten und Schülern eine Stimme zu geben. Die Ausstellung, die bis zum 19.04.26 Mittwochs bis Sonntags von 14 bis 18 Uhr in der Cubus Kunsthalle besucht werden kann, ist ein Höhepunkt dieser Zusammenarbeit und lädt alle ein, hinzusehen, statt wegzuschauen.
Der Dank gilt allen Kreativen, die dazu beigetragen haben, genau das zu tun.
Gesine Tromnau, 23.03.2026
