Red Hand Day und Landfermann am 12.2.2026

Red Hand Day Am LFG!
Am 12.02.2026 haben wir, als EF-Gruppe am Landfermann-Gymnasium den Red Hand Day mit den Klassen 9d, e und f durchgeführt. Aber was genau ist der Red Hand Day?

Der auf deutsch Rote Hand Tag ist ein internationaler Aktionstag, welcher auf den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen als Soldat;innen in bewaffneten Konflikten aufmerksam macht.
Der Tag erinnert an das Inkrafttreten des Fakultativprotokolls zur UN-Kinderrechtskonvention am 12. Februar 2002, das den Einsatz von Minderjährigen unter 18 in bewaffneten Konflikten verbietet. Das Thema ist heute noch sehr relevant, da schätzungsweise noch 250.000 Kinder weiterhin weltweit als Soldaten missbraucht werden. Die genaue Anzahl ist aufgrund der Verwicklung in bewaffneten Gruppen im Untergrund schwer zu ermitteln.
Die rote Hand steht hier für ein „Stop!“ und Versprechen, die Rekrutierung von Kindern zu beenden. Hierfür hinterlassen viele Menschen, unter Anderem auch Politiker und Prominenten rote Handabdrücke, um Solidarität auszudrücken. Der Red Hand Day fordert für die betroffenen Kinder deren Befreiung, Schutz und Reintegration in ein friedliches Leben.
Nachdem wir diese Informationen den Kindern übermittelt haben, haben wir ihnen passend zum Thema drei Videos von ehemaligen Kindersoldaten gezeigt und passend dazu einige Fragen gestellt und besprochen. Daraufhin waren die Klassen selber dran, ihre rote Hand abzugeben. Sie haben als Klasse mehrere Plakate und Postkarten individuell gestaltet.
Wichtig zu erwähnen ist auch, dass wir diese Aktion im Namen von UNICEF durchgeführt haben. UNICEF ist ein Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, welches in 1946 gegründet worden ist und sich in 190 Ländern für Kinderrechte einsetzt. Dies beinhaltet Themen wie Bildung, Hygiene, Ernährung, Schutz vor Gewalt, Gesundheitsversorgung und noch vieles mehr. Zudem kann sich jeder ehrenamtlich bei UNICEF engagieren!
Im Anschluss haben wir noch paar Gruppenbilder gemacht, uns bedankt und schließlich verabschiedet. Im Ganzen haben die Klassen sehr gut mitgemacht und haben vieles mitnehmen können. Natürlich wäre das alles ohne die Unterstützung von vielen Lehrern und die freiwilligen Schüler nicht möglich gewesen. Hiermit bedanke ich mich also ganz groß bei Frau Heinrich, welche uns im Hintergrund mehrere Monate lang bei der Planung von dieser Aktion unterstützt und begleitet hat – und bei allen anderen Lehrkräften, welche zu der Ermöglichung von diesem Tag beigetragen haben. Ebenfalls bedanke ich mich bei UNICEF und ihrer Arbeitsgruppe in Duisburg für die Versorgung von Materialien und finanzieller Unterstützung. Und nicht zu vergessen, bedanke ich mich bei meinen Mitschülern und Freunden*, welche mich an diesem Tag nicht alleine gelassen haben.
*(Adam Ezz Edin, Eralda Salahi, Georgios Giapracas, Lara Wichmann, Maiar Elkharam,
Mina Sevindim, Moustafa Alheraki und Vivienne Shao)
Berra Ergin

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