Die Sporthelferausbildung am LfG

 

1. Was versteht man unter einer Sporthelferin/einem Sporthelfer?

Unter SporthelferIn versteht man besonders geeignete Schülerinnen und Schüler, die bereit sind, Sportangebote für sich und andere zu organisieren und durchzuführen. Sie sollen dabei ihre Interessen und die ihrer MitschülerInnen vertreten und in die Planung und Durchführung von Sportveranstaltungen einbringen.

Als Einsatzmöglichkeiten kommen in Frage:

- Hilfsfunktionen bei Arbeitsgemeinschaften
- Angebote im Pausensport/in der Mittagspause
- Sportveranstaltungen der Schule (wie z.B. Unterstützung der Sportlehrer/Mitarbeit bei
  Spielfesten oder Bundesjugendspielen, Schwimmwettkämpfen, Skiangeboten, Ausflügen
  mit sportlichem Schwerpunkt etc.)

Die Betonung liegt auf dem Begriff Helfer/in. Gesamtplanung und Verantwortung liegen selbstverständlich in den Händen der Schulleitung bzw. der SportkollegInnen.

 

2. Wer kann Sporthelfer/Sporthelferin werden?

Das Ausbildungsangebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der Klasse 8, die wegen ihres besonderen sportlichen Interesses, ihrer Begabung, ihres guten Sozialverhaltens und ihrem Wunsch, sich an der Schule und für die Schulgemeinschaft zu engagieren, für geeignet gehalten werden,
für sich und Mitschüler im Bereich Sport in der Schule oder auch in einem Sportverein Verantwortung zu übernehmen.
 
 
3. Wie sieht die  Ausbildung organisatorisch aus?
 
Die ausgewählten Schülerinnen und Schüler müssen auf ihre Aufgabe vorbereitet werden. Die Ausbildung umfasst ca. 35 Unterrichtsstunden und findet in der Schule unter der Leitung der Sportlehrer Frau Busch und Herr Schmitt statt.
Seit Beginn der Sporthelferausbildung am LfG vor drei  Jahren wird die Ausbildung ein Mal pro Jahr in Kompaktkursen, die jeweils ca. zwei Wochenenden umfassen, durchgeführt.
Am Ende muss keine Prüfung abgelegt werden, sondern der gezeigte Einsatz, das Interesse und das Verantwortungsbewusstsein der SchülerInnen führen zum Bestehen.

Ein Qualifikationsnachweis wird von der Sportjugend NRW ausgestellt. Er entspricht dem Gruppenhelferschein I und ermöglicht einem Schüler bzw. einer Schülerin auch einen Einsatz im Verein als Gruppenhelfer.  

In einem zweiten Text stellten zwei Schülerinnen den Bezug zum kommenden Weihnachtsfest in beeindruckender Weise dar: Auch die Heilige Familie war damals, als Maria schwanger war, auf der Flucht. Auch sie waren angewiesen auf fremde Hilfe und Schutz. Die beiden Mädchen zogen den Schluss: bei Maria und Josef ist es nicht beim Stall geblieben, so wird es auch bei den Flüchtlingen nicht bei den Turnhallen bleiben. Weihnachten und Frieden sei möglich, dort, wo Menschen den Anderen sehen.

Diesen Gedanken griff Pfr. Korn auf, indem er herausstellte, dass die heutigen Probleme eine Zumutung seien. Gott mutet uns das zu, ER vertraut darauf, dass wir das – in seinem Geiste und mit seiner Hilfe schaffen können. Die Frage, die Pfr. Korn stellte und die er auch gleich beantwortete war: „Was können wir, was kann ich tun? Frieden im Kleinen schaffen, d.h. ein Lächeln, jemandem die Türe aufhalten, den Anderen sehen etc.“ Auch Pater Hermann stellt deutlich dar, dass Gott sich von uns und unseren Problemen ansprechen lässt, ER ist es, der uns Wege zeigt und uns die Kraft zum Handeln gibt. Die Zuversicht, die Probleme nicht alleine bewältigen zu müssen, spiegelte sich abschließend in den von den Schülern und Schülerinnen formulierten Fürbitten wieder.

Insgesamt war es ein sehr gelungener, stimmungsvoller Gottesdienst. Schüler der Klasse 8 äußerten sich anschließend: es war schön und wir haben schöne Lieder gesungen, nämlich „Stern über Bethlehem“ und „O du fröhliche“.

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Kollegen und Kolleginnen ein gesegnetes Weihnachtsfest!

Für die Fachschaft Religion

Caja Steffen