vertretung

 

 

 

Vertretungskonzept des LfG

1. Jede Lehrkraft, die absehbar und planbar für eine nicht zu lange Dauer (3-5 Tage) abwesend ist, trägt für die Bereitstellung von Vertretungsmaterialien die Verantwortung und hat auch den Anspruch darauf, dass das von ihr vorbereitete Material in der Vertretungsstunde eingesetzt wird.

2. Falls Lehrkräfte in einer Klasse, in der sie unterrichten, zur Vertretung eingesetzt werden und keine Vertretungsmaterialien vorliegen, führen sie ihren Fachunterricht fort, sofern sie dies präferieren.

3. Sollte eine Vertretung nach den Prioritäten 1 oder 2 nicht darstellbar sein, so wird fachlicher Vertretungsunterricht nach den nachfolgend beschriebenen Vorgaben durchgeführt:

3.1   Jeder Schüler der Sekundarstufe I führt zukünftig ständig einen Vertretungshefter mit sich, in dem abhängig von der Vorgabe des in diesem Quartal zuständigen Fachs selbstständig oder in Partnerarbeit zu bearbeitende Arbeitsblätter, Selbstlernmaterialien, sinnvolle und kreative Unterrichtsergänzungen, Übungsmaterialien, etc., durchnummeriert enthalten sind.

3.2 Die Vertretungsmaterialien werden für ca. 15 Vertretungsstunden von den Fachschaften erstellt, zusammengestellt und geheftet; ihr sinnvoller Einsatz wird einmal jährlich evaluiert. Außerdem wird ggf. je Klasse ein Ordner mit Lösungen oder Lösungshinweisen erstellt.

3.3   Über die Verteilung der Fächer auf die fünf Jahrgangsstufen und die jeweiligen Quartale entscheidet die Fachvorsitzendenkonferenz. Im Zeitraum von zwei Jahren kann durch die Konferenz der Fachvorsitzenden ggf. eine Neuzuordnung der Unterrichtsquartale beschlossen werden (s. Anlage).

3.4 Die Bearbeitung und Bewertung dieser Vertretungsmaterialien wird im zugeordneten Vertretungsquartal Bestandteil der schulinternen Richtlinien dieses Faches und ist den Schülern transparent zu machen. Der Fachlehrer erhält eine Rückmeldung über die Anzahl der Vertretungsstunden und sammelt die Hefter am Ende des Quartals ein. Die gute Bearbeitung dieser Arbeitsblätter fließt in die Zeugnisnote ein. Jeder Schüler erhält dafür – je nach Anzahl der bearbeiteten Arbeitsblätter eine entsprechende erkennbare Bewertung. Für die Dokumentation ist jeder Schüler selbst verantwortlich.

3.5 Falls man als Lehrkraft ad hoc in einer Klasse, in der man nicht unterrichtet, für Vertretungsunterricht eingesetzt wird, fordert diese die Schüler zur Bearbeitung der Arbeitsblätter im Vertretungshefter auf, trägt die aktuell bearbeitete Seitenzahl in das Klassenbuch ein – und legt dem zuständigen Fachlehrer eine Notiz in sein Fach.

3.6 In den klassenübergreifenden Lerngruppen F, L, S, ev./kath. Rel/ pPl werden Übungsmaterialien eingesetzt, die die Fachschaften im o.a. Sinne für die Jahrgangsstufen erstellen.