Pädagogikprojekt – Wie kinderfreundlich ist Duisburg?

Spielplätze in der Duisburger Innen- und Altstadt

Am Morgen des 01.07.14, dem Anfang der diesjährigen Projektwoche des Landfermann-Gymnasiums, traf sich die Gruppe des Pädagogikprojektes und begann den Weg zu den Spielplätzen und –anlagen in der Duisburger Innen- und Altstadt.

Unser erstes Ziel war der recht große Spielplatz am Innenhafen. Hier fanden wir ein Klettergerüst mit zwei Rutschen und vielen Klettermöglichkeiten vor, ein ebenfalls großes „Spinnennetzgerüst“, eine Schaukel, eine Wippe, einen Sandkasten und zwei Wasserpumpen. Es gab viele Sitzmöglichkeiten für Eltern und das Umfeld war sehr passend für einen Kinderspielplatz. Der Platz war sehr sauber, es war keine Straße in unmittelbarer Nähe und auch keine Häuser oder Wohnungen, wo sich die Bewohner beschweren könnten.

Im weiteren Verlauf des Tages besuchten wir noch viele andere Spielanlagen, welche nach unserem Urteil alle größtenteils gepflegt und kinderfreundlich waren. An einem eher kleinen Spielplatz in Duissern sind und allerdings Schaukeln aufgefallen, welche wir für nicht geeignet hielten. An den Schaukeln war etwas Rückenlehnen-ähnliches befestigt, was allerdings sehr weh tat beim schaukeln, da der Rücken beim Schwung holen in dieser Lehne eingeklemmt war. Außerdem haben wir beim begutachten des Bolzplatzes auf dem Ottilienplatz in Duissern festgestellt, dass dort immer wieder Hundekot an verschiedenen Stellen des Spielfeldes vorzufinden war.

Der Spielplatz im Kantpark war sehr Kinderfreundlich, jedoch lagen dort viele Zigarettenstümmel im Sand, welche giftig sind wenn ein Kind diese ausversehen verschluckt. Während wir von Spielplatz zu Spielplatz gingen, beobachteten wir natürlich auch die Straßen von Duisburg. Es ist zwar vor allen Schulen nur die Höchstgeschwindigkeit 30 erlaubt, jedoch gibt es Stellen an denen wären Zebrastreifen angebrachter, wohingegen wir auch Zebrastreifen begegnet sind, bei welchen wir uns fragten wofür diese hier nötig waren. Ein für das LfG interessantes Beispiel ist die Nahestraße. Diese liegt zwischen dem LfG und dem FAL Gebäude und muss Tagtäglich und vielen Schülern überquert werden um zu ihren Unterrichtsräumen zu gelangen. Hier ist nur Höchstgeschwindigkeit 30, es wäre aber ein Zebrastreifen sehr viel angebrachter, da es Schüler oft eilig haben und dann die Gefahr sehr hoch ist, dass einer nicht richtig rechts und links guckt sondern einfach rennt.

Alles in allem war es ein sehr interessanter Tag für uns, da man viele Dinge gesehen hat die man eigentlich täglich übersieht. Natürlich haben wir viele der Spielgeräte selbst ausprobiert um einen besseren Eindruck zu bekommen. Das Pädagogikprojekt war eine schöne Idee Duisburg einmal genauer unter die Lupe zu nehmen, was mit ernsthaftigkeit  aber auch viel Spaß verbunden war.

Natalie Hampf

Spielplätze in Hochfeld

Am Mittwoch den 02.07.14 sind wir, die Pädagogik Projektgruppe, mit den Fahrrädern nach Duisburg-Hochfeld gefahren. Frau Freude Siering war die betreuende Lehrerin und geführt wurde sie an diesem Tag von Sebastian Rachut und Karim El Abdulla.

Unser erstes Ziel war ein Spielplatz auf der Immentalerstraße. Dort angekommen erzählte uns Herr Seidel, der Leiter eines Jugendhauses, etwas über das Jugendhaus namens „das blaue Haus“. In diesem sind größtenteils nur Bulgaren und Rumänen, welche sich nach der Schule dort treffen und spielen

Unser nächster Stopp war an der Pauluskirche, doch vor Ort gab es keinen Spielplatz und wir waren gezwungen weiter zu fahren. Dann kamen wir am Rheinpark an, wo wir eine kurze Pause einlegten. Da der Rheinpark sehr groß und schön ist, fuhren wir zu der sich dort befindenden Skateranlage, spielten Basketball und genossen die Atmosphäre. Nach weiteren Pausen und einer gemütlichen Tour durch den Park, machten wir uns auf den Weg zu der angeblich besten Dönerbude Hochfelds, welche sich auch als wahrhaftig beste Dönerbude erwies.

Nach einem schönen Tag mit der Projektgruppe waren wir nach dem leckeren Essen entlassen und fuhren nach Hause.

Die Spielplätze in Hochfeld waren relativ sicher und sauber, obwohl sie nahezu alle dieselbe Ausstattung hatten. Besonders der Rheinpark sticht ins Auge, da er sehr gepflegt und groß ist und zahlreiche Kinderaufenthaltsplätze besitzt.

Sebastian Rachut