Stilles Funkeln im Dunkeln

Am Donnerstag 5. Juli 2018 feierte das Literatur-Café seine Premiere am Landfermann-Gymnasium. Erleichtert und glücklich darüber, dass unsere Erwartungen an diesen Abend nicht nur erfüllt, sondern zum Teil sogar noch übertroffen wurden, möchten wir uns von Herzen bei all denjenigen bedanken, die ihr Interesse auf vielfältige Art und Weise bekundet bzw. durch ihr Erscheinen gezeigt haben. Trotz erschöpfender Hitze und stickiger Luft machten es uns Eltern, Mitschüler, Kollegen und Gäste von außerhalb möglich, Aufregung und Nervosität zu überwinden und unsere Texte in behaglicher Atmosphäre vorzutragen. Ein großes Dankeschön geht an Herrn Bukowski, der keine Anstrengungen scheute, unseren Worten Gehör zu verschaffen, sowie an Herrn Strackbein, der uns ermöglichte, für einige Stunden die Sterne vom Himmel in die F-Aula zu holen. Ganz besonderer Dank gilt auch unseren Gästen, die den Abend mit vielfältigen Beiträgen bereicherten. So sorgte Herr Agocs mit seinen Tiergedichten dafür, dass die mehrheitlich von melancholischer Schwere getragene Stimmung für einen Moment schelmischer Leichtigkeit wich. Mit einer Rezension des Romans „Crazy“ von Benjamin Lebert gewährte uns Antje Bürgers Einblick in die faszinierende und hochkomplexe Gedankenwelt von Menschen mit Autismus. Mit großem Stolz erfüllte uns das Haiku-Geschenk der Gitarristin und Lyrikerin Hanna Wladarz, die sich überraschend die Ehre gab. Einen außergewöhnlichen Schlusspunkt setzte diesem Abend Qinthari Salmi Nialita, eine ehemalige Schülerin, mit ihrer lyrischen Reflexion über die Schwierigkeit, die Maske abzulegen und sich so zu zeigen, wie man ist.

 

(Eva Keller, für den Literaturkurs Jgst. 8; Fotos: Gaspar Ochoa-Ruiz)

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