Das LfG ist Europaschule

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In einer feierlichen Zeremonie erhielten Vertreter des Landfermann-Gymnasiums aus den Händen von Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren und Schulministerin Sylvia Löhrmann am Freitag dem 09.April 2011 im Richard-Weizsäcker-Berufskolleg in Lüdinghausen die offizielle Auszeichnung zu Europaschule: Urkunde, Plakette und Europafahne.

 

Im Foto von links: Dr. Renate Sommer (MdEP), Herrad Anacker und Irmgard Freude Siering (LfG), Kerstin Streich (EU-Kommision, Bonn), Dr. Angelica Schwall-Düren (Ministerin für Bundesangelegeheiten, Europa und Medien), Detlef Kleinschnellenkamp (LfG-Schulleiter), Sylvia Löhrmann (Ministerin für Schule und Weiterbildung), Lea Busch (LfG-Schülersprecherin), Johannes Zieger (LfG), Alexander Konfurius und Sarah Buse (LfG-SV).

Das Landfermann-Gymnasium ist zertifizierte "Europaschule"

Europaschulen haben die Aufgabe, junge Menschen als selbstbewusste und kompetente Bürger in Europa heranzubilden. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des europäischen Gedankens, indem sie interkulturelle und sprachliche Kompetenz vermitteln und in vorbildlicher Weise umfassendes Wissen über Europa fördern. Dazu gehören unter anderem die Kenntnis der europäischen Geschichte, des europäischen Integrationsprozesses und das Verständnis für die Bedeutung Europas im Alltag der Menschen.

Europaschulen befähigen ihre Schüler zum Handeln als mündige Bürger Europas. 
Die Ernennung zur Europaschule erfolgt auf der Grundlage eines standardisiertes Zertifizierungsverfahren. „Da, wo Europa draufsteht, muss auch Europa drin sein."


Europaschulen müssen folgende obligatorische Kriterien erfüllen:

- ein erweitertes Fremdsprachenangebot 

- ein bilingualer Zweig oder bilinguale Unterrichtsangebote 

- Durchführung eines internationalen Projektes: Bearbeitung und Darstellung einer eigenständig entwickelten Fragestellung anhand einer internationalen Begegnung von mindestens zwei Wochen und Dokumentation in einer der Fremdsprachen in 8-10 Seiten

- Notenspiegel in den Sprachen und dem bilingualen Sachfach in der Qualifikationsphase in der Regel mindestens „Gut“

- internationale Projekte und Partnerschaften: projektorientierte Partnerschaften, Austauschprogramme mit inhaltlichen Zielen, Teilnahme an europäischen Projekten und Wettbewerben, Ermöglichung von Praktika im europäischen Ausland

- vertiefte Auseinandersetzung mit europäischen Inhalten im Unterricht 

- deutliche Ausrichtung des Schulprogramms am Europa-Profil


Neben diesen obligatorischen Kriterien ist die Erfüllung zusätzlich profilierender Kriterien, wie zum Beispiel das Angebot zum Erwerb internationaler Sprachzertifikate (z.B. das Cambridge Advanced English Certificate (CAE), das Diplôme d'Etudes en langue française (DELF) oder das Diplomas de Español como Lengua Extranjera (DELE), förderlich. Die Schulausbildung an einer Europaschule bedeutet deshalb: Steigerung sprachlicher und interkultureller Kompetenzen.


Was hat das Landfermann-Gymnasium davon, dass es zur "Europaschule" ernannt wurde?

Die Zertifizierung als "Europaschule" verdeutlicht, dass am Landfermann-Gymnasium eine moderne, europaorientierte Ausbildung und Erziehung realisiert wird.
Absolventen dieser Schule verfügen über intensivere europaorientierte Kompetenzen als andere Schüler. Dies wird dokumentiert durch den verbindlich zu vergebenden "Europa-Pass" für alle. 
Da das Landfermann-Gymnasium gleichzeitig an dem CertiLingua-Projekt für Exzellenzleistungen einzelner Schüler im mehrsprachigen, bilingualen Bereich teilnimmt, werden zukünftig besonders herausragende Abiturienten auch individuelle "Exzellenzlabels für mehrsprachige europäische und internationale Kompetenzen" mit der Schulentlassung ausgehändigt bekommen.