Unser Austausch mit Breslau (Wrocław), Polen

Das Landfermann-Gymnasium unterhält seit Oktober 2014 einen Austausch mit dem renommierten Agnieszka-Osiecka-Liceum in Breslau (Wrocław), Polen.

Der Austausch richtet sich an Schülerinnen und Schüler unserer Jgst. 10, die neugierig und mutig genug sind, in ein Land zu reisen, dessen Sprache sie nicht verstehen und sich in den Familien und mit den Partnerschülern hauptsächlich auf Englisch verständigen können. Ziel ist es, in eine uns weitgehend unbekannte Kultur einzutauchen und sich mit dem europäischen Nachbarn in projektorientierter Form auf die Suche nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden zu begeben. Die polnische Stadt Wroclaw ist berühmt für ihre schöne Altstadt. Sie ist im Jahr 2016 Kulturhauptstadt Europas.

Der Austausch wird großzügig vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk gefördert und kann auch als Projekt für das Exzellenzlabel CertiLingua verwendet werden.

1. Besuch einer LfG-Delegation in Polen: Oktober 2014
 Gegenbesuch unserer polnischen Partner: April 2015

2. Besuch einer polnischen Delegation in Duisburg: April 2016
Gegenbesuch einer LfG-Delegation in Polen: Juni 2016
 
Unten berichten die Austauschteilnehmer von ihren Erlebnissen in einem Reisetagebuch: 

 

Das Reisetagebuch (Juni 2016)

Montag, den 06.06.2016

Endlich ging es los ...
Um 5 Uhr morgens trafen wir uns alle  am Hauptbahnhof, um endlich die Reise zu starten .
Wir sind insgesamt 11 Mädchen , davon 5 in der 9. Klasse und 6 in der 10. Klasse, und natürlich unsere Lehrerinnen, die uns begleiten, Frau Freude-Siering und Frau Anacker. Es war endlich soweit: Nun besuchen wir unsere Austauschpartner in Polen, die bereits vor zwei Monaten für sechs Tage unsere Gäste in Duisburg waren.
Wir waren zwar alle sehr müde, aber irgendwie haben es alle geschafft,  aus dem Bett zu finden , da hat die Nervosität auch eine sehr große Rolle gespielt.
Um 5:11 Uhr ging die Reise los, und wir fuhren ungefähr vier Stunden nach Berlin, wo wir umsteigen mussten. Das Umsteigen hat sehr gut funktioniert, da wir 15 Minuten Zeit hatten. Daraufhin mussten wir gegen 12 Uhr wieder umsteigen, und zwar im Poznan, doch bei diesem Umstieg mussten wir alle rennen, da die Zeit knapp war. Dennoch haben wir es geschafft und außerdem hatten wir so unseren  morgendlichen Sport auch hinter uns gebracht.
Um 14:40 sind wir dann endlich in Wroclaw angekommen.
Die Fahrt war sehr angenehm, manche haben geschlafen, die anderen haben Musik gehört, gegessen, getrunken und miteinander geredet .
Unsere Austauschpartner haben uns am Hauptbahnhof empfangen, und wir haben uns sehr gefreut haben, sie wiederzusehen. Ich bin dann mit meiner Austauschpartnerin nach Hause gefahren, und sie hat mir gezeigt, wie sie tagtäglich lebt und was sie am liebsten tut. Dann habe ich die Gastgeschenke abgegeben und darüber haben sich die Eltern und die Schwester meiner Austauschpartnerin sehr gefreut. Wir haben ein bisschen über mein Leben und meine Ziele gesprochen. Danach haben wir zusammengegessen und uns dabei ein bisschen unterhalten. Nach dem Essen bin ich mit meiner Austauschpartnerin in die Stadt gefahren, und sie hat mir ein paar Besonderheiten der Stadt Breslau gezeigt, unter anderem die Universität. Die anderen Schüler haben auch andere Sachen unternommen, wie zum Beispiel bei diesem tollen Wetter Eis essen gehen. Da wir einen langen Tag hinter uns hatten, war ich gegen 21 Uhr schon recht müde. Nach dem gemeinsamen Abendessen in der Gastfamilie habe ich mich schon einmal "bettfertig" gemacht, bevor ich noch kurz diese Reisebuchzeilen schrieb. - Insgesamt war es heute ein schönes Wiedersehen und toller Tag mit meiner Austauschpartnerin.
Mara

Altstadterkundung am Dienstag


Dienstag, den 07.06.2016

Der Tag startete um 9 Uhr mit einem Besuch der größten Modelleisenbahn Europas. Besonders beeindruckend war die Nachstellung realer Orte in Schlesien und der Wechsel zwischen Tag und Nacht. Von da aus sind wir zum Rathaus von Breslau gefahren und wurden von einem Geschichtslehrer der Schule empfangen, der uns eine Stadtführung mit vielen geschichtlichen Details gab. Sehr schön fanden wir die alten Gebäude.

Dann sind wir in den Dom des heiligen Johannes des Täufers gegangen und sind den Turm heraufgestiegen, von wo aus man eine wundervolle Sicht über Breslau hat. Mit unserer Austauschschülerin haben wir dann polnisches Eis probiert, das sich als sehr lecker herausstellte.

Nachdem wir ein paar ihrer Freunde kennengelernt hatten, sind wir zurück zur Wohnung gefahren, um uns ein bisschen auszuruhen.

Um 18 Uhr ging es dann in die Schule, wo es leckeres Essen gab und wir getanzt haben. Unter anderem haben wir mehrere polnische Volkstänze kennengelernt. Unser Abendessen bestand aus sehr leckerer Pizza. Gegen halb zehn kamen wir sehr müde wieder zuhause an.

Ida und Sarah

 

Mittwoch, den 08.06.2016

Morgens pünktlich um 8 Uhr haben wir die Rotunde mit dem monumentalen Panoramagemälde "Die Schlacht von Raclawice" besichtigt. Sowohl die Größe (114 x 15 Meter) als auch die Geschichte des Bildes ist bewundernswert.

Beeindruckendes Panoramagemälde: Die Schlacht von Raclawice

Danach sind wir zur Jahrhunderthalle gefahren. Ein dem kleinen aber feinen Japanischen Garten haben wir die Sonne genossen. Die Wasserfontänen des Brunnens zwischen dem Garten und der Jahrhunderthalle waren spektakulär.

Im Japanischen Garten bei der Jahrhunderthalle

Imposante Wasserfontänen

Gegen 11 Uhr hat dann das "Camp together" angefangen, in dem wir mit Schülern aus anderen Austauschen gegeneinander gespielt haben. Das Programm war kurzweilig, ein insgesamt entspannender Tag!

Johanna

 

Donnerstag, den 09.06.2016

Heute sind wir um 8:30 Uhr mit dem Bus losgefahren, um an einem sehr schönen Ort wandern zu gehen: das Barycz-Tal, das etwa 100 km nördlich von Breslau liegt. Dort gab es einen sehr großen Teich und sehr viele verschiedene Vögel, mehr als 200 Arten. Es gab große Vögel, kleine Vögel, bunte Vögel und viele weitere Vögel. Die Landschaft war einfach herrlich und jeder hat die frische Luft genossen. Wir sind ungefähr 3 Stunden um den See gewandert und danach gab es Würstchen und Stockbrot am Lagerfeuer. Um 15.15 Uhr sind wir zurückgefahren.

Mein Austauschschüler und ich sind dann noch durch Breslau gegangen und haben die Stadt erkundet.

Angelina

(Wird fortgesetzt ...)


 

Duisburg-Tagebuch (April 2016)

Dienstag, 05. April 2016
Heute Morgen nahmen unsere Austauschschüler mit uns am regulären Unterricht teil. Dabei hatte Agata die Möglichkeit, deutschen Erdkundeunterricht kennenzulernen.
Um den Zug nach Essen nicht zu verpassen, mussten wir die Schule allerdings schon früher verlassen. Wir waren zum Rafting an der Ruhr in Essen-Steele verabredet. Obwohl es durchgehend regnete und kalt war, lieferten sich unsere beiden Boote mehrere Wettrennen, bei denen einmal beinahe jemand von Bord gefallen wäre. Als wir in Essen-Kupferdreh am Ziel angekommen waren, zogen wir uns schnell um. Gegen 15 Uhr kam unsere Gruppe am Duisburger Hauptbahnhof an.
Dann fuhren wir zu mir und nach einer langen warmen Dusche kam eine Freundin mit ihrer Austauschschülerin vorbei. Gemeinsam spielten wir mehrere Stunden Karten und unterhielten uns dabei beinahe nur auf Deutsch. Auch wenn er sehr anstrengend war, war dieser Tag voller neuer Erfahrungen. Von Agata Walczyk und Ida Schuster




 

Das Reisetagebuch (April 2015)

Montag, 13.04.2015:

Die Gäste aus Breslau sind da!
Sollte jemand je geglaubt haben, die Deutschen seien die pünktlichsten Bürger Europas, so hätte er sich heute eines Besseren belehren lassen können: Um acht Uhr morgens, also eine Stunde zu früh, kam der Bus aus Polen an, so dass wir ohne Hast  mit den Gästen in den Tag starten konnten.
Begrüßt wurden die Gäste von der Schulleitung, Herrn Haering und Herrn Chien-Tasch, in der Cafeteria, wo sie sich nach den Anstrengungen der Reise erst einmal bei einem Frühstück stärken konnten.
Im Rathaus fand ein Empfang mit dem Bürgermeister, Herrn Manfred Osenger, statt, bei dem die Gäste Etliches über die Stadt und das Rathaus erfuhren und sich in das Goldene Buch der Stadt Duisburg eintragen durften.
Ein gelungener Start in eine vielversprechende Woche.

Dienstag, 14.04.2015:

Nachdem die Austauschschüler mit an der ersten Unterrichtsstunde teilgenommen hatten, sind wir nach Köln gefahren. Dort haben wir den Kölner Dom besichtigt und liefen die 533 Stufen zum Turm hoch. Daraufhin konnten wir in Gruppen die Stadt besichtigen, da es jedoch sehr warm war, verbrachten die meisten ihre Freizeit lieber mit einer Kugel Eis im Schatten. Danach trafen wir uns am Schokoladenmuseum, um dort an einer spannenden Führung teilzunehmen. Jedoch war das Beste der Führung für die meisten der Gang zum Schokoladenbrunnen, an dem man eine frisch  mit Schokolade  überzogene Waffel bekam. Zurück am Bahnhof traten wir unsere Heimwege an und genossen den Rest des Tages.

Mittwoch, 15.04.2015:

Angefangen hat der Tag heute mit der Fahrt nach Düsseldorf. Dort waren wir zunächst bei einer Führung durch das WDR-Studio. Neben vielen Informationen lernten wir auch einige Tricks, die im Fernsehen benutzt werden, kennen. Außerdem besichtigten wir das Radio- und das Fernsehstudio.

Danach ging es für die, die keine Höhenangst haben, auf den Rheinturm. Einige trauten sich sogar, sich auf die nach außen hin schrägen Fenster zu legen. Unten angekommen ging es mit einer Stadtrallye weiter! Das Programm endete nach der Ankunft am Duisburger Hauptbahnhof. Danach hatten wir Freizeit.

Charlotte Seifert

Freitag, 17.04.2015:

Der Freitag begann wieder mit Unterricht. Dann trafen wir uns um 11 Uhr am Haupteingang unserer Schule und gingen gemeinsam gingen wir zum Lehmbruck Museum.
Dort hatten wir eine Führung. Wir sahen die Skulpturen von Wilhelm Lehmbruck und Käthe Kollwitz. Sehr interessant waren auch die Wurst-Skulpturen von Erwin Wurm - besonders witzig die beiden Würste, die sich umarmen!
Anschließend hatten wir einen Workshop zum Thema "Körpersprache".


Im Kanuclub am Wambachsee konnten wir am Nachmittag Kajak fahren. Das war sehr schön. In der Abendsonne haben wir gegrillt.

Das war leider schon unser letzter gemeinsamer Tag mit unseren polnischen Gästen.

Natalie Schmidt


 

Das Reisetagebuch (Oktober 2014)

Sonntag, 26.10.2014:

Morgens um 8:10 ging es heute los - mit dem ICE nach Berlin und von dort aus mit dem Fernbus der Bahn in nur vier weiteren Stunden nach Breslau  - Europa liegt doch ganz nah!
Der Empfang in Wroclaw war insbesondere für uns Lehrerinnen beeindruckend: Denn weil alle Schüler schon vorher Mailkontakt hatten, waren die Partner sofort gefunden und innerhalb von 10 Minuten  zogen alle los - auch so eilig, weil wir uns am Abend noch wieder zum "Springbrunnenspektakel" treffen wollten.
Das Springbrunnenspektakel ist eine Illumination in Verbindung mit Wasser und klassischer oder moderner Musik vor der Jahrhunderthalle in Wroclaw, die ihresgleichen sucht - und wir hatten Gelegenheit, dabei zu sein. Ein beeindruckendes Schauspiel!
Viel schöner aber noch war der warmherzige Empfang, der uns von unseren freundlichen Gastgebern bereitet wurde.

Herrad Anacker

Montag, 27.10.2014:

Unser erster Tag in Breslau startete mit einem strahlend blauem Himmel und frostigen Temperaturen. Nachdem wir gestern Abend, nach unserer Ankunft, noch die letzte Vorführung des Breslauer Springbrunnens bestaunen durften, trafen wir uns heute zum ersten Mal in der Agnieszka-Osiecka-Schule, dessen Namen sie von ihrer Patronin Agnieszka Osiecka, einer sehr bekannten Sängerin und Dichterin, erhalten hat. Als wir alle in der Aula versammelt waren, begrüßte uns der Schulleiter sehr herzlich und die Lehrer der Austauschschüler stellten sich uns vor. Wir lernten einander durch einige sehr lustige Spiele kennen und unsere Verständigung wurde besser und besser.

Anschliessend durften wir uns zwei sehr interessante Vorträge anhören. Im ersten wurde uns die Schule näher gebracht und der zweite war über die Schulpatronin Agnieszka Osiecka und ihre Werke. Nach einer kleinen Pause und vielen lustigen Gesprächen besuchten wir den Sky Tower ganz in der Nähe der Schule. Im 49. Stock hielt schließlich der Aufzug und unsere zum Teil mulmigen Gefühle bezüglich der Höhe wurden durch Staunen und einer wundervollen Aussicht in Luft aufgelöst. Bis zum Abend hatten wir dann Zeit in den Gastfamilien.

Als wir uns dann schließlich gegen 18 Uhr ereneut in der Aula trafen, erwartete uns ein atemberaubendes Programm mit einer Mischung aus Gesang, Schauspielerei und instrumentaler Begleitung sowie Soloauftritten. Alle Lieder selbstverständlich komponiert von Agnieszka Osiecka.

Fazit: An diesem ersten Tag in Breslau erlebten wir in der Schule und in den Gastfamilien eine beispiellose Gastfreundlichkeit, wie man sie nur selten erfährt! Wir schauen alle gespannt auf die nächsten Tage in Breslau. Oder wie es auf polnisch heißt: Nie moge sie doczekac!

Tessa Wirtz

Dienstag, 28.10.2014:
Am Morgen trafen wir uns der der Schule. Dort hörten wir einen Vortrag aber Breslau als Kulturhauptstadt 2016. Es ist wirklich spannend zu hören, was getan wird, um noch mehr schöne Kultur in die Stadt zu bringen. Später haben wir uns dann in einem Museum das berühmte Gemälde "Die Schlacht von Raclawice" angeschaut. Es ist riesig groß: 114 x 15 Meter. Wir alle fanden es sehr eindrucksvoll. Vor dem Museum erwartete uns dann eine Stadtführerin. Bei dem Rundgang erfuhren wir viel Wissenswertes über Breslau. Wir haben den wunderschönen Dom besucht und die 1702 gegründete Universität, deren Räume in barocker Ausstattung atemberaubend schön sind.
Alles in allem haben wir viel Neues erfahren und tolle Eindrücke sammeln können. Sogar unsere polnischen Gastgeber sagten uns, dass sie einiges erfahren haben, was sie noch nicht über ihre Stadt wussten. Nach der Führung hatten wir dann Zeit in den Gastfamilien oder für einen Stadtbummel. Viele sind etwas essen gegangen oder haben sich etwas Warmes zu trinken geholt.
Am Abend führte mich meine Partnerschülerin an den "Brunnen des Kampfes und des Sieges" – ein absolut traumhafter Ort.

Mittwoch, 29.10.2014:
Heute sind wir mit dem Bus Richtung Südwesten in das etwa 40 km entfernte Sobótka gefahren, um die Stadt zu besichtigen und den Zobtenberg zu besteigen. Bei der Stadtführung hat der Reiseführer uns verschiedene Denkmäler gezeigt, zum Beispiel Überreste der Stadtmauer oder Löwenskulpturen, die ein Andenken an gefallene Soldaten aus dem Krieg sind. Wir haben auch Kirchen besichtigt und auch die Kapellen, zum Beispiel die St. Anna Kapelle, die eine der ältesten Kapellen Polens ist.
Sehr beeindruckt waren wir, als uns der Reiseführer in ein Haus führte, das früher als Krankenhaus genutzt wurde. In dem Garten des Hauses befinden sich auch viele Denkmäler, zum Beispiel die Wappentafel einer reichen Familie und ein Bußkreuz, das von einem Mörder am Ort des Verbrechens aufgestellt wurde, um zu zeigen, dass er seine Strafe abgesessen hat und Frieden mit der Familie des Opfers geschlossen hat. Das Haus, in dem das Krankenhaus war, ist jetzt ein Museum.
Danach sind wir auf den Zobtenberg gewandert. Das war sehr anstrengend, aber das Wetter hat gut mitgespielt und dem entsprechend verbreitete sich gute Laune bei der Wanderung. Als wir die Bergspitze erreicht hatten, konnten wir eine tolle Aussicht genießen. Nach dem Abstieg haben die Lehrer für uns ein Lagerfeuer organisiert. Beim gemeinsamen Grillen haben wir den Tag gemütlich ausklingen lassen.
Lynn Winkelkötter

Donnerstag, 30.10.2014:
Wir trafen uns um 9.55 Uhr vor dem historischem Museum. Mit Audio-Guides ausgestattet sind wir 1 1/2 Stunden durch das dreistöckige Museum gelaufen. Es war sehr beeindruckent und wir haben viele interessante Dinge erfahren.
Um 12 Uhr sind wir dann zur Agnieszka-Osiecka-Schule gelaufen. Dort haben wir dann jeweils mit unseren Austauschpartnern in Vierergruppen an Collagen über den Austausch gearbeitet. Wir haben unsere Eindrücke zu Breslau und Polen aufgeschrieben und aufgemalt. Das hat allen sehr viel Spaß gemacht. Es sind tolle Ergebnisse dabei herausgekommen. Dabei hat Michelle, die heute ihren 16. Geburtstag hat, Gummibärchen an alle verteilt. Danach endete das offizielle Programm für diesen Tag und wir verbrachten die restliche Zeit in den Familien. Da ich mit Michelle in einer Gastfamilie bin, haben wir dann mit unseren beiden Austauschschülerinnen im Sky Tower gebowlt. Dabei haben wir Torte gegessen und hatten sehr viel Spaß. Das war ein toller Tag!
Michelle Modlinski, Hannah Schäfer

Freitag, 31.10.2014:
Der letzte Tag war zur freien Verfügung in den Familien bestimmt. Die einen erledigten letzte Einkäufe, die anderen besichtigten noch die Stadt; ja, es soll sogar mancher noch einen Kirchturm bestiegen haben. Am Bahnhof trafen sich alle mit großen Gepäck und fast ebenso großen Fresspaketen, denn unsere Gastgeber wollten uns bis zur letzten Minute gut versorgen.

Die Rückreise per Bus und Bahn erwies sich als perfekt und schnell: Knapp neun Stunden später waren alle kurz vor Mitternacht am Duisburger Hauptbahnhof. Man munkelt, dass so mancher anschließend noch zur Halloween-Party aufgebrochen ist – und hoffentlich begeistert von seinen Austauscherfahrungen berichtet hat … Im April erwarten wir unsere Gäste und freuen uns schon!

Herrad Anacker