Gebt den Mobbern keine Chance!

Tessa, Enes und Julian, Mitglieder der LfG SV, werden ab sofort für Schülerinnen und Schüler als erste Ansprechpartner bei Mobbing-Fällen aller Art zur Verfügung stehen. Sie arbeiten mit den Beratungslehrern unserer Schule zusammen und sollen euch helfen und beraten, wenn ihr Probleme mit Mobbing habt.

Gegen Mobbing am LfG

Mobbing ist ein wesentliches Problem für Kinder an Schulen und kann zu gravierenden gesundheitlichen Problemen führen. Die Schulgemeinschaft des Landfermann-Gymnasiums möchte daher gegen Mobbing in jeder Form aktiv vorgehen.

Sie sieht sich dabei den Leitlinien des sog. FARSTA-Konzepts verpflichtet, das den unbe­dingten Opferschutz, das sofortige Stoppen von Mobbing in jeder Form, eine aktive Prävention und einen respektvollen Umgang, der Mobbing in jeder Form ächtet, in den Vordergrund stellt.

Die Anti-Mobbing-Maßnahmen sind daher im Sinne des Opferschutzes zuerst und vor allem darauf ausgerichtet, Mobbing zu verhindern und nach Auftreten so schnell, so konsequent und ggf. so mas­siv wie nötig zu unterbinden.

Nähere Informationen zu unserem Konzept finden Sie in der hier. 

Gegen Mobbing vorgehen
Eltern sind die wichtigsten Ansprechpartner ihrer Kinder im Mobbingfall. Sie müssen sich klar ma­chen, dass Mobbing nicht von allein vergeht, den Beistand und das entschlossene Handeln Erwach­sener erfordert.

Für uns als Schule gilt:
An der Schule muss – gemeinsam und in Absprache mit dem Mobbing-Opfer und seinen Eltern – so­fort, sehr klar, sehr massiv und sehr sicher alles getan werden, das Mobbing möglichst sofort zu stoppen, um zunächst einmal das Gefühl zu vermitteln: „Jetzt ist es erst einmal vorbei.“
Dazu gehört, dass Betreiber, Helfer und Möglichmacher gleichzeitig in den Blick genommen werden müssen, da sich das Mobbing auf keinen Fall auf Dritte verlagern soll.

Das sogenannte „Nullkontakt-Gebot“ verpflichtet die Mobbingbetreiber bei Ahndungsandrohung sofort mit allen Formen des Mobbings durch sie selbst oder von ihnen zu beeinflussende Dritte ein­zuhalten und dafür Sorge zu tragen, dass auch eine Solidarität bzw. Scheinsolidarität mit ihnen nicht stattfindet.
Ein Mobbing-bezogener Kontakt mit den Opfern ist ausdrücklich untersagt; dazu gehört auch eine Entschuldigung. Die Möglichkeit einer Entschuldigung wird zu einem späteren Zeitpunkt dem Opfer überlassen.

Wesentlich für das Gelingen einer Antimobbing-Strategie bei den Betreibern ist eine gut vorbereitete und überraschende Konfrontation der Betreiber mit dem Sachverhalt mit dem Ziel, sie als Einsichtige und letztlich als Verbündete zu gewinnen.
Die Täter werden nicht geschont, sondern mit ihrer Tat konfrontiert. Eine gute und verdeckte Vorbe­reitung ist zwingend erforderlich. Opfer wie Täter können in diesen Fällen auch vor einer breiten Nachdiskussion geschützt werden.
Die Entlastung vom Tatbestand durch das Unterschreiben von Mobbing verhindernden Vereinbarun­gen am Ende des formalisierten Gesprächsverlaufs soll die Schwere des Mobbens und die sofortige Umkehr unterstützen.
Rechtfertigungsstrategien der Mobbingbetreiber wird systematisch entgegen getreten.    Mitläufer erhalten dadurch zudem die entlastende Option, ein weiteres Mittun mit Hinweis auf die Konse­quenzen zu verweigern.
Eine massive Ahndung soll – in Abhängigkeit von der Schwere des Einzelfalls – bei rechtzeitiger Inter­vention erst dann erfolgen, wenn diese Vereinbarungen gebrochen werden.

Bei möglichst frühzeitiger und sehr klarer Intervention können schwerwiegende Folgen von Mobbing unterbunden werden und zudem präventiv weitere Mobbing-Aktionen erschwert oder ganz verhin­dert werden.

Für weitere Details verweisen wir auf die sehr ausführliche Anti-Mobbing-Beratungsfibel des Schulminis­teriums Berlin-Brandenburg