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Gibt es einen Gott? Warum existiere ich eigentlich? Was bedeutet der Glaube an ein Leben nach dem Tod? Was ist Gerechtigkeit und warum sollen wir gerecht handeln? Warum wurden und werden Menschen auf Grund ihres Glaubens verfolgt? Weshalb gibt es eigentlich katholischen und evangelischen Religionsunterricht?

Diese und viele weitere Fragen stehen im Mittelpunkt eines Religionsunterrichts, der nicht nur Wissen vermitteln, sondern ebenso Glauben reflektieren, verstehen und zu unserer Lebenswelt in Beziehung bringen möchte.

Die Schülerinnen und Schüler erlernen, eigene Werte zu bilden und sich kritisch mit diesen auseinanderzusetzen. Sie werden geschult, eigene Meinungen zu entwickeln, zu vertreten und mit denen anderer in einen Dialog zu bringen. Dies wird z. B. ermöglicht durch das Einüben von Perspektivwechseln, das Schaffen einer Diskussionskultur, die Begründung und Reflexion eigener Standpunkte, die (über kognitives Lernen hinausgehende) Einholung der emotionalen Ebene.

So erhalten in diesem Zusammenhang auch individuelle Erfahrungen und individuelles Vorwissen der Schülerinnen und Schüler ihren Raum.

Darüber hinaus werden Möglichkeiten zum praktischen Engagement und zu spiritueller Erfahrung angeboten, beispielsweise durch die Gestaltung von Gottesdiensten, der Teilnahme an "Tagen religiöser Orientierung", das Mitmachen bei der Kinderfastenaktion.

Insbesondere in diesen Bereichen kooperieren die Fachschaften Evangelische und Katholische Religionslehre eng miteinander.

Des Weiteren bestehen Kooperationen mit der evangelischen Kirchengemeinde Alt-Duisburg (Salvatorkirche) und der katholischen Karmelkirche.

(Stefanie Inhoffen, OStR')