Latein

Am Landfermann-Gymnasium können die Schülerinnen und Schüler Latein bereits ab Klasse 5 lernen. Sie müssen dazu das Fach Latein als Neigungskurs wählen. Damit haben sie dann neben dem Fach Englisch von Beginn an eine zweite Fremdsprache, was ihnen gewisse Vorteile bringt.

Diese Schülerinnen und Schüler bekommen statt anderer Neigungskurse in der 5. Klasse 

4 Stunden Latein pro Woche. Sie erhalten das Latinum bei ausreichenden Leistungen bereits nach der Klasse 9 mit der Zeugnisnote und haben dann z. B. mehr Möglichkeiten zur Fächerwahl in der Oberstufe. Das Latinum ist für viele Studiengänge an deutschen Universitäten Voraussetzung.

Falls eine ausreichende Leistung am Ende der Klasse 9 in diesem Lehrgang nicht erreicht wird, haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ein weiteres Jahr zusammen mit diejenigen, die erst in Klasse 6 mit Latein beginnen, am Lateinunterricht teilzunehmen, um am Ende der EF (Klasse 10) mit einer ausreichenden Zeugnisnote das Latinum zu erwerben.

Doch Latein bietet noch weitere Vorteile:

Wer Latein lernt, hat einen leichteren Zugang zu Fachsprachen, ihm fällt das Vokabellernen in modernen Fremdsprachen leichter, er verbessert seine deutschen Grammatikkenntnisse sowie Ausdrucksfähigkeiten enorm und ihm wird nicht zuletzt die tiefe Verwurzelung Europas in der griechisch-römischen Antike bewusst.
 

Ein Kind ist besonders geeignet für den Lateinbeginn ab Klasse 5,

- wenn es grundsätzlich eine Eignung für das Gymnasium besitzt (Grundschulgutachten)

- wenn es darüber hinaus schon früh Interesse an sprachlichen Dingen erkennen lässt

- wenn es besonders fasziniert von Phänomenen der Antike ist, um die es in den Lehrbuchtexten inhaltlich gehen wird

- wenn es klare Strukturen und Regeln schätzt, da Latein eine sehr ordnungsliebende Sprache ist

- wenn es logisches Denken mag, welches nötig ist, um später schwierigere Sätze übersetzen zu können (oft sind gute Mathematiker auch gute Lateiner)

- wenn es vielleicht eher ein introvertierter, nachdenklicher Schülertyp ist, der nicht so gerne spontan sprechend im Mittelpunkt steht, da in Latein viele Arbeiten schriftlich erfolgen.

 

Dr. Rainer Schmitt
Stand: 28.02.2016